Antwort: Lesen wir den Text:
Apostelgeschichte 13,42–45:„Als sie hinausgingen, baten sie darum, dass ihnen diese Worte auch am nächsten Sabbat wieder verkündigt würden.43 Als sich die Versammlung (die Synagoge) auflöste, schlossen sich viele Juden und gottesfürchtige Proselyten Paulus und Barnabas an. Diese redeten ihnen zu und ermahnten sie, in der Gnade Gottes zu bleiben.44 Am folgenden Sabbat versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort Gottes zu hören.45 Als aber die Juden die Volksmenge sahen, wurden sie von Eifersucht erfüllt und widersprachen dem, was Paulus sagte, und lästerten.“
Die Bedeutung des Ausdrucks „die Synagoge löste sich auf“ ist:Die Versammlung zerstreute sich. Gemeint ist also der Moment, nachdem der Gottesdienst beendet war und die Menschen auseinandergingen. Dieses Auseinandergehen der Menschen wird hier mit „auflösen“ bzw. „zerstreuen“ beschrieben.
Um den Sinn des Verses klarer zu machen, kann man ihn auch so wiedergeben:
Apostelgeschichte 13,42–43:„Als sie hinausgingen, baten sie darum, dass ihnen diese Worte auch am nächsten Sabbat verkündigt würden.43 Nachdem sich die Menschen zerstreut hatten, schlossen sich viele Juden und gottesfürchtige Proselyten Paulus und Barnabas an; diese sprachen mit ihnen und ermutigten sie, in der Gnade Gottes zu bleiben.“
Was lernen wir daraus?Wir erkennen hier den großen Eifer und die Bereitschaft der Apostel der ersten Gemeinde, das Evangelium zu verkünden. Sie gingen überall hin und führten durch die Kraft des Heiligen Geistes viele Menschen zu Christus. Nach ihren Predigten schlossen sich ihnen an vielen Orten zahlreiche Menschen an.
Auch wir sollten denselben Eifer für das Werk Gottes haben wie die Apostel, damit der Herr uns weiterhin mit seiner Gnade beschenkt.
Maranatha!
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