In Johannes 1,29 lesen wir:
„Am nächsten Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und sagt: ‚Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!‘“
Der Ausdruck „Lamm Gottes“ ist voller theologischer Tiefe. Er verbindet Jesus mit dem alttestamentlichen Opferwesen, in dem Lämmer als Sühne für Sünden dargebracht wurden. In Exodus 12, beim ersten Passahfest, sollte jede israelitische Familie ein makelloses Lamm schlachten und dessen Blut an die Türpfosten streichen. So wurden sie vom Gericht verschont. Dieses Lamm wurde zum Symbol der Rettung durch Stellvertretung – ein unschuldiges Leben, das gegeben wird, um andere zu retten.
Jesus erfüllt dieses Symbol. Er ist das wahre Passahlamm – ohne Sünde, vollkommen – einmalig dargebracht, um die Sünden der Welt hinwegzunehmen.
1. Korinther 5,7b – „Denn auch unser Passahlamm ist Christus geopfert worden.“ Jesaja 53,7 – „Er wurde misshandelt und gedemütigt, aber er tat seinen Mund nicht auf; wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das vor seinen Scherern stumm ist, so tat er seinen Mund nicht auf.“
1. Korinther 5,7b – „Denn auch unser Passahlamm ist Christus geopfert worden.“
Jesaja 53,7 – „Er wurde misshandelt und gedemütigt, aber er tat seinen Mund nicht auf; wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das vor seinen Scherern stumm ist, so tat er seinen Mund nicht auf.“
Diese Verse zeigen sowohl die Sanftmut als auch die Gehorsamkeit Jesu. Er leistete keinen Widerstand am Kreuz. Still und freiwillig bot er sich dar – so wie ein Lamm nicht protestiert, wenn es geopfert wird.
Ein Lamm ist von Natur aus sanft, demütig und völlig abhängig von seinem Hirten. Im Gegensatz zu Ziegen oder Rindern verteidigt es sich nicht selbst – es vertraut seinem Hirten vollständig.
Deshalb wird Jesus nicht mit einem ausgewachsenen Widder verglichen, der aggressiv sein könnte. Stattdessen wird Er einem jungen Lamm gleichgesetzt – verletzlich, unschuldig und gehorsam. Seine Natur zeigt göttliche Demut und selbstaufopfernde Liebe.
Jesus selbst sagt dazu:
Matthäus 11,28–30 –
„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“
Auch in Matthäus 21,5 wird seine Demut bei seinem Einzug in Jerusalem beschrieben:
„Sage der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanftmütig und reitend auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen eines Esels.“
Das Lamm Gottes ist nicht nur sanft – es ist auch der Retter. Er trug die Strafe für unsere Sünden und schenkt Versöhnung mit Gott allen, die an ihn glauben:
Römer 5,8 – „Gott aber beweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“
Hebräer 9,26b – „…aber nun ist er ein für alle Mal am Ende der Zeiten erschienen, um die Sünde durch sein Opfer hinwegzuschaffen.“
Jesus, das Lamm Gottes, spricht sanft zu dir – er lädt dich ein, Buße zu tun, von der Sünde umzukehren und das ewige Leben zu empfangen. Seine Stimme ist nicht laut oder drängend, sondern ein flüsterndes Wort im Herzen, voller Liebe und Gnade.
Wenn du seine Einladung noch nicht angenommen hast – was hält dich zurück?
Heute kann der Tag deiner Rettung sein. Glaube an Jesus Christus, lass dich in seinem Namen taufen und empfange den Heiligen Geist. Deine Sünden werden vergeben, dein Herz erneuert, und dein Name wird in das Buch des Lebens des Lammes geschrieben:
Offenbarung 21,27 – „Und es wird nichts Unreines hineinkommen, auch niemand, der Gräuel und Lüge tut, sondern nur, wer im Buch des Lebens des Lammes geschrieben steht.“
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