„ICH BIN“ – Sieben Mal
Die Bibel lädt uns ein, den Sohn Gottes, JESUS CHRISTUS, wirklich kennenzulernen. Ihn tief zu erkennen bedeutet, dass unser Leben, unsere Anbetung und unsere Beziehung zu Gott eine echte Veränderung erfahren.
Epheser 4,13 sagt: „Bis wir alle zur Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollendeten Mann, zum Maß der vollen Größe Christi.“
Epheser 4,13 sagt:
„Bis wir alle zur Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollendeten Mann, zum Maß der vollen Größe Christi.“
Dieser Vers macht deutlich, worauf das christliche Leben abzielt: dass wir in der Erkenntnis Christi wachsen – nicht nur im Verstand, sondern in einer erfahrbaren Beziehung zu Ihm, die zu geistlicher Reife und Christusähnlichkeit führt.
Im Johannesevangelium stellt sich JESUS siebenmal als „ICH BIN“ vor – ein Titel von tiefer theologischer Bedeutung, der an Gottes Selbstoffenbarung in Exodus 3,14 erinnert: „Ich bin, der ich bin.“ Jedes „ICH BIN“ zeigt einen wesentlichen Aspekt Seiner göttlichen Natur und Seiner Mission.
Johannes 6,35:„Jesus sagte zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern; und wer an mich glaubt, wird niemals mehr dürsten.“
Gedanke: Physisches Brot hält den Körper am Leben, aber JESUS schenkt das ewige Leben. Als das Brot des Lebens zeigt Er uns, dass wahre Erfüllung der Seele nur in der Gemeinschaft mit Ihm zu finden ist. Wer von diesem Brot isst, wird zum Glauben, zur Abhängigkeit von Christus und zur Gemeinschaft mit Ihm eingeladen. Später wird in der Eucharistie-Theologie dieses Bild vertieft: Christus ist die geistliche Nahrung für alle Gläubigen.
Johannes 8,12:„Jesus sprach wieder zu ihnen: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.“
Gedanke: Licht steht für Wahrheit, Reinheit, Führung und Gottes Gegenwart. Jesus zu folgen bedeutet, unter göttlicher Erleuchtung zu leben und die Welt aus Gottes Perspektive zu sehen, statt in der Finsternis von Sünde und Unwissenheit. Es verweist auch auf die neue Schöpfung und die Heiligung, in der Gläubige berufen sind, Gottes Licht widerzuspiegeln (Matthäus 5,14–16).
Johannes 10,7:„Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin das Tor für die Schafe.“
Gedanke: In Israel waren Schafe hilflos und auf Schutz angewiesen. Das Tor steht für Zugang und Sicherheit. JESUS ist der einzige Weg zum Heil (vgl. Johannes 10,9), der Eintritt ins Reich Gottes gewährt und Schutz vor geistlicher Gefahr bietet. Nur durch Ihn erfahren wir wahre Geborgenheit in Gottes Fürsorge.
Johannes 10,11:„Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt lässt sein Leben für die Schafe.“
Gedanke: Hier zeigt sich Christi selbstlose Liebe und göttliche Fürsorge. Das Bild des Hirten war im Alten Testament ein bekanntes Symbol für Gottes Fürsorge (Psalm 23). Jesus nennt sich der gute Hirt, der sein Leben für die Seinen hingibt – ein Vorbild für Sein stellvertretendes Werk am Kreuz und ein Zeichen für Gottes persönliche Liebe zu jedem Gläubigen.
Johannes 11,25:„Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“
Gedanke: Jesus schenkt nicht nur Leben, Er ist das Leben selbst. Seine Auferstehungskraft verwandelt den Tod in ewiges Leben für alle, die an Ihn glauben. Diese Aussage verweist auf Seine eigene Auferstehung (Johannes 20) und gibt jedem Gläubigen die Hoffnung auf ewiges Leben – ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens.
Johannes 14,6:„Jesus sprach zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Gedanke: Heil findet sich nicht in Philosophie, Religion oder Werken – sondern in einer Person: Jesus Christus. Der „Weg“ eröffnet den Zugang zu Gott, die „Wahrheit“ offenbart Gottes Realität in Christus, und das „Leben“ sichert die ewige Gemeinschaft mit Gott. Dieser Vers ist zentral für die Christologie und betont: Christus ist der alleinige Mittler zwischen Gott und den Menschen (1. Timotheus 2,5).
Johannes 15,1:„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.“
Gedanke: Wahres geistliches Leben kommt nur durch das Verweilen in Christus. Das Bild des Weinstocks betont Abhängigkeit, Fruchtbarkeit und Einheit mit Ihm. Ohne Christus können wir nichts tun (Johannes 15,5). Wer in Christus bleibt, wird Frucht bringen – nicht nur für sich selbst, sondern zur Ehre Gottes.
Hast du JESUS, die Quelle des ewigen Lebens, in dein Herz aufgenommen? Oder wanderst du noch auf den Wegen der Welt? Heute ist der Tag, deine Richtung zu ändern. Folge JESUS, dem guten Hirten, dem Brot des Lebens und dem Licht der Welt, und erfahre die Fülle des Lebens, das Er schenkt.
Der Herr segne dich.
Teile diese lebensverändernde Wahrheit mit anderen.
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Was bedeutet „Er liebte sie bis ans Äußerste“?(Johannes 13,1)
Lassen Sie uns einmal innehalten und über die Bedeutung dieser tiefen Aussage nachdenken.
Johannes 13,1„Bevor das Passafest gefeiert wurde, da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, von dieser Welt zum Vater zurückzukehren, liebte er die Seinen, die in der Welt waren, und er liebte sie bis ans Äußerste.“
Der Ausdruck „bis ans Äußerste“ beschreibt die höchste Form von Liebe – die vollkommene, grenzenlose Liebe, die nichts mehr hinzuzufügen benötigt. Es ist die Liebe in ihrer reinsten, vollständigsten Form.
Wenn wir in den Himmel blicken, sehen wir Sterne. Doch unsere Augen stoßen an Grenzen: Wir können nicht alles sehen. Genauso stoßen wir beim Versuch, Gott zu verstehen – der ewig, unendlich und ohne Anfang oder Ende ist – irgendwann an die Grenzen unseres Verstehens. Unser menschlicher Verstand kann Ihn nie vollständig erfassen.
Alles Geschaffene hat Grenzen. Wissen, menschliche Fähigkeiten, selbst unsere Liebe – alles ist begrenzt. Aber die Liebe Christi ist vollkommen, unendlich und ohne Einschränkung.
Wenn also die Bibel sagt, dass Jesus „die Seinen bis ans Äußerste liebte“, bedeutet das: Er liebte sie mit vollkommener, selbstloser, unerschütterlicher Liebe, die in ihrem höchsten Ausdruck am Kreuz sichtbar wurde.
Die Liebe Jesu lässt sich weder messen noch erschöpfen. Ihre Tiefe, Breite, Länge und Höhe übersteigen alles, was wir begreifen können.
Epheser 3,18–19„Damit ihr mit allen Heiligen erfassen könnt, wie breit, lang, hoch und tief die Liebe Christi ist, die alle Erkenntnis übersteigt, und so erfüllt werdet mit der ganzen Fülle Gottes.“
Theologisch gesehen wurzelt diese Liebe in Gottes ewiger Natur. Gott zeigt Liebe nicht nur – Gott ist Liebe (1. Johannes 4,8). Die Liebe Christi fließt aus Seiner göttlichen Identität als Sohn Gottes und wird durch Sein Erlösungswerk sichtbar.
Jesus selbst beschreibt, was die größte Form von Liebe ist:
Johannes 15,13„Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben für seine Freunde hingibt.“
Es ist natürlich, für Kinder oder die Familie Opfer zu bringen. Doch Freunde sind anders – Freundschaften können sich ändern, Menschen können verraten oder enttäuschen.
Doch Jesus legte freiwillig sein Leben für seine Freunde nieder – nicht nur für einige, sondern für viele. Und noch erstaunlicher: Unter diesen Freunden waren Verräter und Heuchler. Trotzdem wählte Er das Kreuz.
Das zeigt eine tiefgehende Wahrheit:👉 Christus starb nicht, weil die Menschen treu waren – Er starb, weil Gott treu ist.
Römer 5,8„Gott aber beweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.“
Dies ist die ultimative Form der Agape-Liebe: selbstlos, bedingungslos, unendlich.
Die Bibel warnt davor, viele Freundschaften ohne Weisheit zu suchen, weil dies zu Enttäuschung führen kann. Zugleich zeigt sie den Wert eines treuen Freundes:
Sprüche 18,24„Wer viele Freunde hat, muss freundlich sein, doch es gibt einen Freund, der treuer ist als ein Bruder.“
JESUS ist dieser Freund. Er bindet sich nicht aus Bequemlichkeit an uns, sondern aus Liebe und Bundestreue – besiegelt mit Seinem eigenen Blut. Er nennt uns Freunde, nicht Diener, weil Er uns den Willen des Vaters offenbart hat (Johannes 15,15).
Die Liebe Christi ist nicht vorübergehend oder zerbrechlich. Sie ist ewig und sicher. Wer in Christus ist, wird durch Seine Macht bewahrt.
Römer 8,33–39 sagt, dass nichts –weder Leiden, Verfolgung, Tod oder Leben, Engel oder Mächte, Gegenwärtiges oder Zukünftiges, noch irgendetwas in der ganzen Schöpfung –
uns von der Liebe Gottes trennen kann, die in Christus Jesus ist.
Unsere Sicherheit beruht nicht darauf, dass wir an Christus festhalten, sondern darauf, dass Er an uns festhält.
Wenn wir mit einer so vollkommenen, selbstlosen und ewigen Liebe geliebt werden, wie sollten wir reagieren?
Die Antwort ist Hingabe: unser Leben, unsere Zeit, unser Herz und unseren Gehorsam Jesus zu übergeben.
2. Korinther 5,15„Und er starb für alle, damit die, die leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.“
Was werden wir sagen, wenn wir diese große Liebe heute ignorieren? Wie können wir ablehnen, was am Kreuz so offensichtlich bewiesen wurde?
Heute ist der Tag des Heils. Wer Jesus noch nicht empfangen hat, kann Ihn jetzt annehmen – durch Umkehr, Glauben und das Wirken des Heiligen Geistes.
2. Korinther 6,2„Siehe, jetzt ist die akzeptierte Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils.“
Möge der Herr dich segnen.Teile diese wunderbare Botschaft mit anderen.
Möge Gott dich reichlich segnen.
FÜHLST DU DICH, ALS GÄNGEST DU MIT WINDSELN?Johannes 11,44 (Luther 2017)
„Und der Verstorbene kam heraus, seine Hände und Füße waren in Binden gewickelt, und sein Gesicht war mit einem Tuch bedeckt. Jesus sagte zu ihnen: ‚Löst ihn, und lasst ihn gehen.‘“
Ich grüße dich im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Heute wollen wir etwas über Lazarus lernen, der von den Toten auferweckt wurde, und die geistliche Wahrheit hinter diesem Wunder entdecken.
Lazarus war tot, er war begraben und begann zu verwesen. Doch Jesus kam zum Grab und rief ihn heraus – lebendig und gesund. Dieses Ereignis zeigt uns deutlich: Jesus hat Macht über Leben und Tod (Johannes 5,21). Die Auferstehung Lazarus‘ ist ein Vorbild für die geistliche Auferstehung, die jeder Gläubige durch Glauben an Jesus erlebt (Epheser 2,4–6).
Viele von uns bleiben jedoch an diesem Punkt stehen und sagen: „Der Herr hat ein Wunder getan.“ Aber Jesus sah Lazarus an und befahl: „Löst ihn, und lasst ihn gehen.“
Warum musste Lazarus losgebunden werden, wenn er doch schon auferstanden war?
Die Auferstehung schenkt Leben, aber nicht automatisch Freiheit.
Lazarus war noch durch die Grabesbinden eingeschränkt – Hände, Füße und Gesicht.
Dies ist ein Bild für das Leben vieler Christen nach der Rettung: Wir sind durch den Glauben an Christus gerettet (Römer 6,4), aber alte Gewohnheiten, Gedankenmuster und Bindungen („Sündenbande“) halten uns oft noch zurück.
Jesus sagt: „Löst ihn, und lasst ihn gehen.“ Nicht: „Mach dich selbst frei.“ Manchmal brauchen wir geistliche Hilfe, um vollständig von alten Fesseln befreit zu werden.
Gott hat die Kirche eingerichtet, um uns geistlich zu führen und zu nähren (Hebräer 10,24–25).
Pastoren und Mentoren helfen uns, geistlich zu wachsen und reif zu werden.
Gemeinschaft in der Kirche schützt uns davor, in alten Mustern gefangen zu bleiben.
Wer allein lebt, riskiert, dass seine „Windeln“ – alte Bindungen – ihn weiterhin zurückhalten.
Der Herr erwartet von jedem Gläubigen, dass er nach der Rettung Früchte bringt (Johannes 15,16). Doch wenn Hände, Füße und Gesicht noch gefesselt sind, wie kann man wirksam dienen?
Akzeptiere Unterweisung, Ermahnung und geistliche Begleitung.
Lerne das Wort Gottes, bete mit anderen Gläubigen, lebe in Gemeinschaft.
Öffne dich, lass dich losbinden – nur so wird geistliche Freiheit sichtbar.
Alte Gewohnheiten wie Angst, Bitterkeit, Eifersucht, Wut oder Sorgen können unser geistliches Wachstum blockieren. Jetzt ist die Zeit, diese Bindungen zu erkennen und mit Jesu Hilfe loszulassen.
Die Grabesbinden stehen symbolisch für alles, was den Gläubigen nach der Rettung noch bindet: alte Sünden, Ängste, schlechte Muster.
„Löst ihn, und lasst ihn gehen“ zeigt, dass Glaube aktiv werden muss, dass man geistliche Hilfe annehmen und Verantwortung für sein Wachstum übernehmen muss.
Dies ist ein praktisches Bild der heiligen Freiheit in Christus (Galater 5,1), die nicht automatisch mit der Rettung einhergeht, sondern bewusst gelebt werden muss.
Rettung ist der Anfang, Freiheit ist ein Prozess.
Nimm geistliche Anleitung an, sei bereit, dich zu öffnen und zu lernen.
Jesus möchte, dass du nicht nur gerettet, sondern vollständig frei bist, um Frucht zu bringen.
Der Herr segne dich!
Was bedeutet „Ich zügle meinen Körper“ (1. Korinther 9,27)?
Korinther 9,27 sagt:„Sondern ich zügle meinen Leib und halte ihn in Schach, damit ich nach dem Predigen anderen nicht selbst verworfen werde.“
Wenn Paulus davon spricht, seinen Körper zu zügeln, meint er nicht, sich körperlich zu schaden. Es geht vielmehr darum, den eigenen Körper und unsere Begierden zu trainieren, damit sie im Einklang mit Gottes Willen stehen. Diese geistliche Disziplin ist besonders für alle wichtig, die ein Leben führen wollen, das Gott gefällt – vor allem für Menschen im Dienst oder geistlichen Arbeiten.
Theologisch gesehen geht es dabei um Selbstbeherrschung, eine der Früchte des Geistes (Galater 5,22-23). Die Zügelung des Körpers bedeutet, übermäßige oder sündhafte Begierden zu kontrollieren, damit der Heilige Geist unser Leben leiten kann.
Oft erfordert dies Disziplin in Bereichen wie Essen, Schlaf und anderen täglichen Gewohnheiten, die unser geistliches Wachstum beeinflussen können.
Übermäßiges Essen oder ständiges Nachgeben ohne Fasten kann die geistliche Entwicklung hemmen. Manche geistlichen Durchbrüche erfordern Fasten und Gebet, wie die Bibel zeigt.
Matthäus 17,19-21:„Da traten die Jünger zu Jesus und fragten ihn: ‚Warum konnten wir ihn nicht austreiben?‘ Jesus antwortete: ‚Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Bewege dich von hier dorthin‘, und er würde sich bewegen. Nichts wäre euch unmöglich. …[Diese Art aber fährt nur durch Gebet und Fasten aus.]‘“
Einsicht: Fasten zügelt das Fleisch, schärft die geistliche Sensibilität und zeigt unsere Abhängigkeit von Gott statt von eigener Kraft. Es bereitet uns auch auf geistliche Kämpfe vor (vgl. Lukas 4,1-4 – Jesu Fasten vor Seinem Dienst).
Schlaf zu kontrollieren, um Zeit im Gebet und in der Suche nach Gott zu verbringen, ist eine weitere Form der körperlichen Disziplin.
Markus 14,37-38:„Und er kam und fand sie schlafend und sagte zu Petrus: ‚Simon, schläfst du? Konntest du nicht eine Stunde wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.‘“
Einsicht: Wach zu bleiben zum Gebet zeigt Wachsamkeit und Abhängigkeit von Gott. Es erinnert uns daran, dass unser Geist zwar nach Gerechtigkeit strebt, der Körper jedoch schwach ist. Dieses Prinzip der Wachsamkeit zieht sich durch das Neue Testament (vgl. Matthäus 26,41; 1. Petrus 5,8).
Sünde zu vermeiden – wie sexuelle Unmoral oder Trunkenheit – ist nicht dasselbe wie den Körper zu disziplinieren. Sünde schadet Körper und Seele; sie zu meiden stärkt beides. Wahre Disziplin bedeutet, aktiv nach Gerechtigkeit zu streben, nicht nur zu vermeiden, was falsch ist.
Wenn jemand sich durch Sünde so versklavt fühlt, dass der Widerstand Leiden verursacht, zeigt dies, dass die vollständige geistliche Erneuerung durch Christus noch nicht stattgefunden hat. In diesem Fall ruft die Bibel zu Folgendem auf:
Umkehr (Apg. 3,19)
Taufe im Namen Jesu (Apg. 2,38)
Empfang des Heiligen Geistes (Johannes 14,16-17)
Römer 8,2 bestätigt das Ergebnis dieser geistlichen Erneuerung:„Denn das Gesetz des Geistes des Lebens hat dich in Christus Jesus frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“
Den Körper zu disziplinieren – durch Fasten, kontrollierten Schlaf und das Zügeln sündhafter Begierden – hilft uns:
Gott näher zu kommen
Geistliche Durchbrüche zu erleben
Im Einklang mit dem Geist statt mit dem Fleisch zu leben
Möge der Herr uns helfen, diese Disziplinen zu pflegen, zum Wohl unserer Seele und zu Seiner Ehre.
Teile diese Botschaft großzügig – sie ermutigt andere auf ihrem Weg mit Gott.
Der erste Brief des Johannes richtet sich ausdrücklich an drei Gruppen: Kinder, Jünglinge und Väter. Dabei sind das keine körperlichen Kinder, jungen Männer oder leiblichen Väter, sondern geistliche Stufen — geistliche Kinder, geistliche Jünglinge und geistliche Väter.
1. Johannes 2,12–14 (Lutherbibel 2017)
12 Liebe Kindlein, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen. 13 Ich schreibe euch Vätern; denn ihr habt den erkannt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch jungen Leuten; denn ihr habt den Bösen überwunden. 14 Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr habt den Vater erkannt. Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr habt den erkannt, der von Anfang an ist. Ich habe euch Jünglingen geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt bei euch, und ihr habt den Bösewicht überwunden.
Jede dieser Gruppen wird durch bestimmte Merkmale beschrieben.
Über die geistlichen Kinder schreibt Johannes, dass ihre Sünden vergeben sind und dass sie den Vater erkannt haben. Was bedeutet das?
Wenn jemand neu im Glauben ist, erlebt er zuerst eine Befreiung — die Last der Sünde, die ihn zuvor bedrückte, wird aufgehoben. Man fühlt sich leichter, frei, innerlich in Frieden auf eine Art, die man oft kaum erklären kann. Man erlebt eine besondere Erfahrung der Liebe. Deshalb sagt Johannes: „Ihr seid Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind und weil ihr den Vater erkannt habt.“ Diese beiden Erfahrungen kennzeichnen die Anfangsphase des geistlichen Lebens.
Zu den Jünglingen sagt Johannes: „Ihr seid stark… das Wort Gottes bleibt bei euch… und ihr habt den Bösen überwunden.“
Diese Stufe steht für geistliches Wachstum. Hier erlebt der Gläubige heftige Versuchungen, satanische Angriffe, geistliche Kämpfe und Widerstände um Christi willen. Eine solche Person wird geistlich ein Jüngling genannt, weil sie—auch wenn sie von allen Seiten bedrängt wird—nicht von Gott lässt. Ihr Gebetsleben bleibt lebendig, das Studium des Wortes nimmt nicht ab, und selbst in Krankheit oder Not wendet sie sich nicht von Gott ab. Warum? Weil in dieser Zeit die Kraft Gottes mächtig in ihnen wirkt und sie befähigt, den Bösen zu überwinden.
Geistliche Väter werden jedoch anders beschrieben: „Ihr habt den erkannt, der von Anfang an ist.“
Was bedeutet das? Warum sagt Johannes nicht: „weil ihr viel gepredigt habt“ oder „weil ihr lange bei Christus seid“? Stattdessen betont er: „weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist.“
Jemanden wirklich von Anfang an zu kennen — das ist das Kennzeichen tiefer geistlicher Reife. Auch die Apostel wurden unsere geistlichen Väter genannt, weil ihnen das Sehen Gottes „von Anfang an“ gewährt worden war, in einer Weise, wie es die Schriftgelehrten und Priester nicht kannten.
Deshalb beginnt derselbe Brief auch so:
1. Johannes 1,1 (Lutherbibel 2017)
Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir gesehen haben mit unsern Augen, was wir betrachtet haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens.
Das erfüllte sich, als Jesus anfing, ihnen jene Dinge zu erklären, die schon früher über ihn geschrieben standen — im Gesetz Moses, in den Psalmen und in den Propheten: wie er in der Wüste bei Israel durch den Felsen, das Manna, die eherne Schlange gegenwärtig war; wie er Abraham als Melchisedek erschien; und wie er sich durch verschiedene Zeichen offenbarte. Vor dieser Offenbarung aber hatten viele es nicht verstanden.
Lukas 24,44–45 (Lutherbibel 2017)
44 Und er sprach zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war, daß alles erfüllt werden müsse, was von mir geschrieben ist im Gesetz Moses und in den Propheten und in den Psalmen. 45 Und er öffnete ihnen das Verständnis, daß sie die Schriften verstanden.
Wenn jemand Gott so sieht, wird Gott nicht länger nur zum Gott einzelner Ereignisse, sondern zum Gott aller Zeiten. Ein geistliches Kind sieht Gott oft nur in den Ereignissen von heute. Ein geistlicher Vater sieht Ihn gestern, heute und in alle Ewigkeit.
1. Samuel 17,37 (Lutherbibel 2017)
Und David sprach: Der HERR, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, der wird mich auch erretten von diesem Philister. Und Saul sprach zu David: Geh hin, der HERR sei mit dir!
Ebenso kann ein geistlich Gereifter Gottes Hand in vielen Begebenheiten seines Lebens erkennen — sogar noch vor der Bekehrung — und so seine Stimme lernen.
Um geistlicher Vater zu werden, musst du den Gott kennen, der von Anfang an da war — nicht nur den Gott, der heute in bestimmten Ereignissen wirkt. Setz dich hin und reflektiere Schritt für Schritt dein Leben. Beginne mit der Schrift: sie zeigt, wie Gott mit seinem Volk gegangen ist. Wer ihn von Anfang an nicht sah, klagte und verfehlte ihn; wer ihn erkannte, wurde verwandelt und zu einem Apostel seiner Sache.
Werde ein geistlicher Vater.
Gott segne dich. Shalom.
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Frage: Ist es für Gottes Volk angemessen, andere mit Tiernamen zu bezeichnen? Zum Beispiel: „Hey, Hyäne, komm her“ – so wie Jesus Herodes in Lukas 13,32 einen „Fuchs“ nannte.
Antwort: In der Bibel begegnen uns verschiedene Tierbezeichnungen für Menschen, etwa „Wölfe“ (Matthäus 7,15), „Schafe“ (Johannes 10,27) oder „Schlangen“ (Matthäus 23,33). Andere Beispiele sind „Fuchs“, „Taube“, „Schwein“, „Löwe“ und „Ziege“.
Wichtig ist hierbei der Kontext und die Absicht, mit der solche Bezeichnungen verwendet werden. Diese Begriffe waren keine Beleidigungen, kein Spott und keine respektlosen Ausdrücke. Sie beschrieben vielmehr treffend den Charakter oder das Verhalten einer Person.
Als Jesus Herodes einen „Fuchs“ nannte, wollte er ihn nicht beleidigen oder herabwürdigen. Vielmehr machte er auf Herodes’ listige und räuberische Art aufmerksam – wie ein Fuchs, der sich heimlich anschleicht und kleinere Tiere jagt. Das zeigte sich schon bei Jesu Geburt, als Herodes versuchte, ihn zu töten (Lukas 13,32).
Wenn also jemand aufgrund seines Verhaltens so beschrieben wird, gilt dies in der Bibel nicht als Fluch oder Beleidigung.
Wenn jedoch Menschen Tiernamen verwenden, um zu verletzen, zu verspotten oder Hass und Zorn auszudrücken, dann ist das gemäß der Schrift verboten und Sünde.
Eine Anrede wie „Hey, Hyäne, komm her“ zeigt klar eine Haltung von Ärger, Verachtung oder Hass.
Epheser 4,29 (Luther 2017): „Kein schlechtes Wort soll über eure Lippen kommen, sondern was gut ist, zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören.“
Kolosser 3,8 (Luther 2017): „Nun aber legt alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung und schandbare Worte aus eurem Munde.“
Matthäus 5,22 (Luther 2017): „Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.“
Darum: Achte auf deine Worte. Prüfe immer die Absicht, die hinter dem steht, was du sagst.
Teile diese gute Botschaft gerne weiter.
FRAGE: Ich möchte gerne verstehen: Wenn wir „Lobe den Herrn Jesus“ sagen, was genau meinen wir damit? Wer sollte diesen Gruß sagen, und warum sagen manche stattdessen „Schalom“?
ANTWORT:
Der Ausdruck „Lobe den Herrn Jesus“ ist eine Bekundung, dass Jesus Lob und Ehre gebührt – wegen des guten Werkes, das Er hier auf Erden vollbracht hat.
Jesus ist der Einzige, der freiwillig seine himmlische Herrlichkeit und Macht aufgegeben hat, um auf die Erde zu kommen – und zwar mit nur einem Ziel: uns von unseren Sünden zu erlösen. Er hat großes Leid erfahren, wurde versucht, starb und ist wieder auferstanden. Jetzt lebt Er und sitzt zur Rechten Gottes als unser Mittler (1. Timotheus 2,5; Hebräer 7,25).
Durch Ihn erhalten wir Vergebung unserer Sünden, Heilung von Krankheiten, Sieg über den Satan, Segen und direkten Zugang zu Gott – ohne Hindernisse – durch Sein Blut (Hebräer 10,19-22).
So jemand verdient es absolut, gelobt zu werden. Darum ist „Lobe den Herrn Jesus“ ein ewiger Gruß, der Dankbarkeit ausdrückt für das Licht und die Rettung, die wir durch Sein Werk empfangen haben.
Wer sollte es sagen?
Niemand ist verboten, es zu sagen. Aber wenn jemand „Lobe den Herrn Jesus“ sagt, ohne zu verstehen, warum Jesus Lob verdient, wird es heuchlerisch – und Gott hasst Heuchelei (Matthäus 23,28).
Zum Beispiel: Wenn jemand noch nicht gerettet ist und „Lobe den Herrn Jesus“ sagt, sollte er sich fragen: Wofür soll ich Ihn loben, wenn Er in meinem Leben noch nichts getan hat?
Das wäre, als würde ein Verlorener sagen: „Lobe Satan“ – was hätte er an Satan zu loben, wenn er keine Beziehung zu ihm hat? (Obwohl ein traditioneller Heiler das vielleicht aufrichtig sagen würde, weil er glaubt, etwas von Satan zu bekommen.)
Dieser Gruß oder diese Bekundung passt am besten in Anbetungssituationen – wie Predigten, Lehren, Liedern, Gebeten und so weiter – denn dort wird Jesu Werk am deutlichsten gezeigt.
„Schalom“ hingegen ist ein hebräisches Wort und bedeutet „Frieden“. Jeder kann dieses Wort benutzen, ob gerettet oder nicht, denn es ist eher ein allgemeiner Gruß als ein Glaubensbekenntnis. Es ist vergleichbar mit „Wie geht’s?“ – das kann jeder sagen.
Aber „Lobe den Herrn Jesus“ ist ein glaubensbasierter Ausdruck, der nur von denen gesprochen werden sollte, die ihr Vertrauen auf Jesus gesetzt haben.
Bitte teile diese frohe Botschaft mit anderen!
Biblisches „Weinen“ oder „Schreien“ bezeichnet tiefen Kummer, Tränen oder anhaltenden Schmerz, der über lange Zeit ohne richtige Lösung oder Hilfe anhält. Aber es sind nicht nur Tränen – auch andauernde Trauer oder sogar sündhafte Freude vor Gott, die nicht abgelegt wird, nennt man „Schreien“.
Sünden, die solche Schreie hervorrufen, unterscheiden sich von gewöhnlichen Sünden, weil sie sich anhäufen und das Herz Gottes tief betrüben. Ihre Strafe ist sehr streng, wie verschiedene Geschichten in der Bibel zeigen.
Wir schauen uns fünf (5) Arten von Schreien an, die in der Bibel erwähnt werden. Vielleicht bist du sogar eine Ursache solcher Schreie. Bereue daher frühzeitig, bevor das Unheil zuschlägt.
Jakobus 5,1-6 (LUTH2017) „Kommt jetzt, ihr Reichen, weint und heult über euer Elend, das über euch kommen wird! Euer Reichtum ist verfault, und eure Kleider sind von Motten zerfressen. Euer Gold und Silber sind verrostet, und ihr Rost wird gegen euch zeugen und euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze aufgehäuft für die letzten Tage. Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder gemäht haben, den ihr betrogen habt, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist in die Ohren des Herrn Zebaoth gekommen. Ihr habt in der Lust gelebt auf Erden und euch ergötzt; ihr habt eure Herzen gemästet an einem Tag des Schlachtens. Ihr habt den Gerechten verurteilt und getötet; er widersteht euch nicht.“
Vers 4: „Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder gemäht haben, den ihr betrogen habt, schreit…“
Das ist das Schreien aller Arbeiter – also aller Angestellten.
Viele Arbeitgeber auszubeuten, Lohn zurückzuhalten oder ihre Mitarbeiter auszupressen, um sich selbst zu bereichern, ist leider eine bittere Realität.
Das ist sehr ernst, denn auch wenn die Arbeiter schweigen, hört Gott ihr Schreien von unten. Das Ende für solche Arbeitgeber wird schlimm sein – ihr Reichtum wird vergehen wie beim reichen Mann Lazarus.
Zahle deinen Mitarbeitern, was ihnen zusteht – egal ob Firma, Organisation oder zu Hause bei Helfern, Gärtnern oder Reinigungskräften. Gib ihnen ihren Lohn pünktlich, damit der Herr nicht das zerstört, was du hast. Ihre Schreie haben vor Gott große Macht.
Wir sehen im Fall Kains, der dachte, nach der Ermordung seines Bruders sei alles vorbei. Doch Gott offenbart die geistliche Wahrheit: Das Blut seines Bruders schreit vom Boden. Kains Strafe war hart – verflucht und von der Erde verworfen.
1. Mose 4,10-13 (ELB) „Da sprach der HERR: Was hast du getan? Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Erdboden. Und nun bist du verflucht und verjagt von dem Erdboden, der seinen Mund aufgetan hat, das Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen. Wenn du den Erdboden bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht mehr geben. Ein Flüchtling und ein Vagabund sollst du auf Erden sein.“ Da sagte Kain zum HERRN: „Meine Strafe ist zu groß, als dass ich sie ertragen könnte!“
Töte niemals und fördere kein unschuldiges Blutvergießen.
Die Israeliten waren in Ägypten versklavt und unterdrückt. Sie riefen zu Gott, und Er hörte ihr Schreien.
2. Mose 3,7-9 (ELB) „Und der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten wohl angesehen und habe ihr Schreien gehört über ihre Bedrücker. Ich habe ihr Leiden erkannt und bin herabgekommen, sie zu erretten … Nun ist das Schreien der Kinder Israels zu mir gekommen, und ich habe gesehen, wie Ägypten sie drückt.“
Das Ergebnis war, dass Ägypten alles verlor und lange litt, mit vielen Toten. Unterdrücke niemals jemanden – nicht deine Frau, Stiefkinder, Schwiegereltern, Diener, Waisen, Witwen oder Arme.
Lass das nicht zu, denn ihre Schreie erreichen Gott, und du wirst in Schwierigkeiten kommen.
Offenbarung 6,9-10 (LUTH2017) „Und als er das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen getötet worden waren. Sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, Herr, heiliger und wahrhaftiger, richtest du nicht und nimmst nicht Rache an denen, die auf Erden wohnen?“
Das Leiden der Heiligen ist noch schlimmer als das anderer Gruppen, die zu Gott schreien. Gott sammelt ihre Schreie; ein Teil davon wird auf Erden ausgegossen (Offb 16,4-7), aber das meiste Gericht erfolgt nach diesem Leben.
Behandle Gottes Volk niemals schlecht, unterdrücke, beschäme oder verletze sie – denn Gott hört ihre Schreie schnell.
Die Vergnügungen und sündhaften Handlungen, mit denen Menschen meinen, das Leben zu füllen, sind tatsächlich ein großer Schrei, der Gottes Herz trifft und sagt: „Warum zerstörst du uns nicht?“ So war es bei Sodom und Gomorra.
1. Mose 18,20-21 (ELB) „Da sprach der HERR: Das Geschrei über Sodom und Gomorra ist groß, und ihre Sünde ist sehr schwer. Ich will hinabsteigen und sehen, ob sie ganz und gar so getan haben, wie das Geschrei zu mir gekommen ist…“
Diese Gefahr ist heute weit verbreitet – Sünden wie Homosexualität, Ausschweifung, Luxus, Trunkenheit und leichtsinniges Leben bringen Gottes Gericht schnell näher. Und wir wissen: Es sind die letzten Tage; eines Tages wird Gottes Gericht auf die Erde fallen.
Hast du Jesus vertraut?
Bist du sicher, dass du mit Ihm gehen wirst, wenn Christus heute zurückkehrt?
Falls du noch nicht die Rettung angenommen hast und jetzt bereit bist, lade ich dich ein, dich bei uns zu melden – die Kontaktdaten findest du am Ende dieser Botschaft.
Gott segne dich.
Bitte teile diese frohe Botschaft mit anderen.
Gepriesen sei der Name unseres Herrn Jesus Christus. Willkommen, während wir die Bibel studieren – Gottes Wort, das für unseren Weg Lampe und Licht ist (Psalm 119,105).
Worte können etwas bestätigen, doch Taten sprechen ungleich lauter. Lernen wir vom Herrn Jesus, der weit mehr durch seine Werke als durch seine Worte offenbarte.
Als Johannes der Täufer seine Jünger zu Jesus sandte, um zu fragen, ob Er wirklich der Kommende sei oder ob sie auf einen anderen warten sollten, antwortete Jesus nicht einfach: „Ja, ich bin es.“ Stattdessen sagte Er ihnen, sie sollten zurückkehren und berichten, was sie gesehen hatten: Lahme gehen, Blinde sehen …
Matthäus 11,2–5 (LUT 2017) „Als aber Johannes im Gefängnis von den Taten Christi hörte, sandte er seine Jünger und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt.“
Siehst du? Christus musste nicht mit Worten beweisen, wer er war – seine Werke sprachen für ihn. Seine Taten bezeugten seine Identität, nicht nur in dieser Begebenheit, sondern überall, wohin er ging.
Johannes 10,24–25 (LUT 2017) „Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du uns hin? Bist du der Christus, so sage es uns frei heraus. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir.“
Beachte: Es waren die Werke – die Taten – Jesu, die von ihm Zeugnis ablegten. Wie also sollen wir Zeugnis geben? Durch Worte oder durch Taten? Gewiss haben unsere Taten weit größeres Gewicht als unsere Rede.
Man wird uns als Christen durch unsere Taten erkennen, nicht nur durch unsere Worte. Man wird uns als Diener Gottes durch unser Verhalten erkennen, nicht durch leeres Gerede. Wahrhaftigkeit zeigt sich in unserem Handeln, nicht allein in dem, was wir sagen.
Wenn du sagst, dass du eine Veränderung des Herzens erlebt hast, wird man den Beweis dieser Verwandlung in deinem äußeren Leben sehen. Wenn dein Charakter erneuert ist, kannst du nicht weiter stehlen oder fluchen oder unzüchtig leben oder in sexueller Sünde verharren. Der Beweis der inneren Veränderung ist das äußere Verhalten – nicht bloß Worte.
Matthäus 5,16 (LUT 2017) „So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
Lasst uns daher fleißig danach streben, dass unsere Taten lauter sprechen als unsere Worte.
Möge der Herr Jesus uns dabei helfen.
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5. Mose 2,20–21 (Lutherbibel 2017):
Auch das gilt als Land der Rephaiter; die wohnten früher darin, und die Ammoniter nannten sie Zamzummiter, ein großes, starkes und hochgewachsenes Volk wie die Anakiter. Der HERR vertilgte sie vor ihnen her, und sie nahmen ihr Land ein und wohnten an ihrer Stelle.
Die Zamzummiter waren ein Volk von gewaltiger Größe, Stärke und Macht – ähnlich wie Goliat.
In jenen Tagen verbreiteten sie Schrecken unter den Nationen. Sie waren mächtige Krieger, hochentwickelt in vielerlei Hinsicht. Sie bauten große Städte und besaßen starke Waffen. Kein Volk konnte sie aus eigener Kraft besiegen.
Doch trotz ihres Rufes und ihrer gewaltigen Stärke waren die mächtigen Zamzummiter vor Gott nichts. Goliat fiel durch David, einen jungen Diener des HERRN. Die Starken in Jericho wurden durch das, was wie schwache Männer Israels aussah, zu Boden gebracht. Und über allem: Jede Art von „Riesen“, die vor der Sintflut existierte – die alten Nephilim – wurde vom HERRN in den Tagen Noahs vernichtet (siehe 1. Mose 6,4).
Wenn dein „Zamzummiter“ die Sünde ist, dann bitte den Herrn, sie zu zerstören – denn aus eigener Kraft wirst du sie nicht überwinden. Wenn dein „Zamzummiter“ Menschen sind, die sich gegen dich stellen, dann bitte den Herrn, sie zu entfernen. Egal wie stark oder mächtig sie erscheinen mögen – Gott hat die Macht, sie hinwegzunehmen.
Was du tun musst, damit alle „Zamzummiter“ in und um dein Leben entfernt werden, ist Folgendes: Glaube an den Herrn Jesus, bereue deine Sünden aufrichtig, und lass dich richtig taufen – in viel Wasser und im Namen des Herrn Jesus. Danach wird der Heilige Geist in dein Leben kommen und dich völlig reinigen.
Wenn du noch nicht getauft bist und dabei Hilfe brauchst, kannst du uns gerne unter den unten angegebenen Telefonnummern kontaktieren.
Der Herr Jesus segne dich.