Ist die Ehe notwendig?

Shalom! Herzlich willkommen – lasst uns gemeinsam die Bibel studieren.

Eine der Freiheiten, die Gott dem Menschen geschenkt hat, ist die Möglichkeit zu heiraten. Gott hat die Ehe als einen heiligen Bund zwischen einem Mann und einer Frau eingesetzt. Sie ist gedacht für Gemeinschaft, gegenseitige Hilfe und für die Zeugung und Erziehung von Kindern. Wer gemäß Gottes Ordnung heiratet, darf mit seinem Segen rechnen.

Matthäus 19,4–5 (Lutherbibel 2017):
„Habt ihr nicht gelesen: Der Schöpfer hat sie am Anfang als Mann und Frau geschaffen und gesagt: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein?“

Diese Worte machen deutlich, dass die Ehe Teil von Gottes ursprünglichem Plan für die Menschheit ist. Es geht dabei nicht nur um Zusammenleben, sondern um tiefe Einheit. Das „ein Fleisch sein“ weist zugleich auf das Geheimnis der Beziehung zwischen Christus und seiner Gemeinde hin (Epheser 5,31–32). Die Ehe ist somit eine göttliche Institution, die bereits vor dem Sündenfall eingesetzt wurde.


Ehe ist nicht für jeden zwingend

Gleichzeitig lehrt die Bibel, dass nicht jeder Gläubige zur Ehe berufen ist. Manche Menschen sind von Gott dazu bestimmt, unverheiratet zu bleiben – aus geistlichen Gründen. Der Apostel Paulus schreibt dazu:

1. Korinther 7,32–34 (Lutherbibel 2017):
„Ich möchte, dass ihr frei seid von Sorgen. Wer unverheiratet ist, sorgt sich um die Sache des Herrn, wie er dem Herrn gefalle; wer aber verheiratet ist, sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er seiner Frau gefalle, und ist geteilt. Ebenso sorgt sich die unverheiratete Frau oder Jungfrau um die Sache des Herrn, damit sie heilig sei an Leib und Geist; die verheiratete Frau aber sorgt sich um die Dinge der Welt, wie sie ihrem Mann gefalle.“

Paulus zeigt hier, dass das Alleinsein eine ungeteilte Hingabe an Gott ermöglichen kann. Theologisch wird die Ehelosigkeit als eine Gnadengabe verstanden (1. Korinther 7,7), die es erlaubt, dem Herrn ohne Ablenkung zu dienen. Die Ehe ist gut und ehrenvoll, bringt jedoch notwendigerweise Verantwortung und geteilte Aufmerksamkeit mit sich.


Praktische Herausforderungen der Ehe

Die Ehe ist etwas Wunderschönes, aber sie ist auch mit Verpflichtungen verbunden. Wer verheiratet ist:

  • lebt in gegenseitiger Verantwortung über den eigenen Körper (1. Korinther 7,3–5),
  • trägt gemeinsame finanzielle, emotionale und familiäre Lasten,
  • hat weniger Freiheit für längere Zeiten des Fastens, Reisens oder intensiven Gebets.

Das Leben als Single bietet hingegen eine besondere Flexibilität für den Dienst. Ein unverheirateter Gläubiger kann leichter reisen, fasten und sich über längere Zeiträume dem Gebet oder der Verkündigung widmen, ohne Rücksicht auf familiäre Verpflichtungen nehmen zu müssen. Das kann eine große Bedeutung für das Reich Gottes haben.


Biblische Beispiele für Ehelosigkeit im Dienst

Mehrere bedeutende Diener Gottes lebten unverheiratet und widmeten sich ganz ihrem Auftrag:

  • Jesus Christus, der vollkommen dem Willen des Vaters diente und nie verheiratet war.
  • Der Apostel Paulus, der zwar nicht zu den ursprünglichen zwölf Aposteln gehörte, aber einen außerordentlich fruchtbaren Dienst hatte (1. Korinther 15,10).
  • Johannes der Täufer und der Prophet Elia, die ein Leben der Hingabe und Enthaltsamkeit führten.

Ehelosigkeit ist daher kein zweitklassiger Weg, sondern eine vollwertige Berufung – je nach Gottes Plan für den Einzelnen.


Die Ehe als Schutz für Selbstbeherrschung

Die Bibel macht jedoch auch klar, dass die Ehe Gottes guter Weg für Menschen ist, die nicht enthaltsam leben können:

1. Korinther 7,8–9 (Lutherbibel 2017):
„Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie bleiben wie ich. Können sie sich aber nicht enthalten, so sollen sie heiraten; denn es ist besser zu heiraten als vor Begierde zu brennen.“

In diesem Sinne ist die Ehe Gottes weise Ordnung, um menschliche Sexualität in einem heiligen Rahmen zu leben. Die Ehe ist keine Sünde – sündig ist vielmehr das Ausleben von Begierde außerhalb von Gottes Willen (Hebräer 13,4).


Warnung vor Zusammenleben ohne Ehe

Das Zusammenleben ohne Ehe wird in der Bibel klar als Sünde bezeichnet – selbst dann, wenn Paare bereits lange zusammenleben oder Kinder haben. Gottes Ruf ist Umkehr und ein verbindlicher, öffentlicher Ehebund:

Hebräer 13,4 (Lutherbibel 2017):
„Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen, und das Ehebett unbefleckt; denn die Unzüchtigen und Ehebrecher wird Gott richten.“

Bei der Ehe geht es nicht in erster Linie um Feier, Tradition oder Romantik, sondern um Gehorsam, Bundestreue und Verantwortung vor Gott und Menschen. Eine Beziehung nicht verbindlich zu ordnen, ist letztlich eine Frage der Rechenschaft vor Gott.


Erlösung hat oberste Priorität

Für alle, die sich nach einer Ehe sehnen, gilt: Die Erlösung steht an erster Stelle. Keine irdische Ehe kann unsere Beziehung zu Christus ersetzen. Ohne ihn sind wir verloren. Zudem lehrt Jesus, dass es im Himmel keine Ehe mehr geben wird (Matthäus 22,30). Das ewige Leben ist auf die Gemeinschaft mit Gott ausgerichtet, nicht auf irdische Ordnungen.

Alles beginnt mit der Erlösung – und alles andere, auch die Ehe, ordnet sich ihr unter.


Fazit

Die Ehe ist ein von Gott eingesetzter Segen und spiegelt seine treue Bundesbeziehung zu seinem Volk wider. Gleichzeitig ist auch die Ehelosigkeit eine legitime und wertvolle Berufung, die eine ungeteilte Hingabe an den Herrn ermöglicht. Beide Lebenswege haben geistliche Bedeutung. Entscheidend sind Gehorsam, Treue und die klare Ausrichtung des Lebens auf Gott.

 

DIE WELT IM AUFRUHR: EINE PROPHEZEIUNG DER LETZTEN TAGE

Wenn die Entrückung heute nicht geschieht und du zurückbleibst, dann sollst du eines wissen: Der Welt bleiben nur noch sieben Jahre, bevor sie ihrem Ende entgegengeht. Alles, was heute noch fest und beständig erscheint, wird vergehen. Diese sieben Jahre entsprechen der letzten „Woche“ aus der Prophezeiung Daniels:

(Daniel 9,24 – LUT)
„Siebzig Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünde abzutun, um die Schuld zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.“

Es bleibt nur noch eine Woche – sieben Jahre –, die den letzten Abschnitt der Menschheitsgeschichte und die Zeit der Trübsal markieren.


Der Aufbau der siebenjährigen Trübsalszeit

Dieser Zeitraum von sieben Jahren ist in zwei Hälften zu jeweils dreieinhalb Jahren unterteilt.

1. Die ersten 3,5 Jahre

In dieser Phase steigt der Antichrist zur Macht auf. Er schließt einen Bund mit vielen Nationen – auch mit Israel – und beginnt, seine weltweite Herrschaft zu festigen.

Die Schrift bezeugt dies:

(Daniel 9,27 – LUT)
„Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang; und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen.“

In derselben Zeit treten die zwei Zeugen aus Offenbarung 11 in Jerusalem auf:

(Offenbarung 11,3 – LUT)
„Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertsechzig Tage, angetan mit Trauerkleidern.“

Ihr Dienst ist von Zeichen, Gerichten und göttlicher Autorität geprägt. Am Ende werden sie getötet – und ihr Tod wird von der Welt gefeiert. Dies offenbart die tiefe Rebellion der Menschheit gegen Gott.

Theologische Einordnung:
Diese Zeit macht deutlich, dass menschliche Macht immer unter Gottes Souveränität steht. Selbst der Antichrist kann nur innerhalb der von Gott gesetzten Grenzen handeln.


2. Die letzten 3,5 Jahre: Die Große Trübsal

Nach der ersten Hälfte beansprucht der Antichrist uneingeschränkte Macht und zwingt die Menschheit zur Annahme des Malzeichens des Tieres (666):

(Offenbarung 13,16–17 – LUT)
„Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, sodass niemand kaufen oder verkaufen kann, der nicht das Zeichen hat.“

Wer dieses Zeichen verweigert, wird brutal verfolgt und schwerem Leiden ausgesetzt – ein Gericht über jene, die das falsche Königreich dieser Welt dem Reich Gottes vorziehen.

Jesus selbst warnte eindringlich:

(Lukas 21,34 – LUT)
„Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Fressen und Saufen und durch die Sorgen des Lebens und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme.“

Theologische Einordnung:
Die Große Trübsal verdeutlicht Gottes Gerechtigkeit und die Verantwortung des Menschen. Die bewusste Ablehnung von Gottes Bund bleibt nicht ohne Konsequenzen.


Der Tag des Herrn

Nach den sieben Jahren beginnt das endgültige Gericht – der Tag des Herrn. Es ist eine Zeit kosmischer Erschütterungen, die von tiefer Finsternis geprägt ist:

(Amos 5,18 – LUT)
„Weh denen, die des HERRN Tag herbeiwünschen! Was soll euch des HERRN Tag? Er ist Finsternis und nicht Licht.“

In dieser Zeit: Die Sonne verfinstert sich, der Mond wird blutrot, und Sterne fallen vom Himmel (Joel 3,4; Offenbarung 6,12–14). Die Erde kehrt in einen wüsten und leeren Zustand zurück – wie zu Beginn der Schöpfung:

(1. Mose 1,2 – LUT)
„Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe.“

Theologische Einordnung:
Der Tag des Herrn bezeugt Gottes absolute Herrschaft über die Schöpfung. Alles Geschaffene wird zum Zeugen seiner Macht und seines gerechten Gerichts.


Die Wiederkunft Christi und das Tausendjährige Reich

Nach dem Tag des Herrn kehrt Christus in Herrlichkeit zurück:

(Matthäus 24,30 – LUT)
„Dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“

Die Gottlosen werden gerichtet, und Christus errichtet sein Tausendjähriges Reich (Offenbarung 20,4–6).
Die Erde wird erneuert – herrlicher als Eden, frei von Sünde, Leid und Tod.

Theologische Einordnung:
Die Wiederkunft Christi erfüllt alle Verheißungen Gottes an die Gläubigen. Sie ist der Höhepunkt der Erlösungsgeschichte und bringt Gerechtigkeit, Wiederherstellung und ewigen Frieden.


Zentrale theologische Aussagen

  1. Gottes Souveränität
    Alles geschieht nach Gottes Plan – selbst Trübsal und der Aufstieg des Antichristen.

  2. Freier Wille und Verantwortung
    Der Mensch darf wählen, doch jede Entscheidung hat ewige Konsequenzen.

  3. Gericht und Gnade
    Gottes Gericht ist gerecht, aber seine Gnade steht allen offen, die Christus annehmen.

  4. Hoffnung in Christus

(2. Petrus 3,9 – LUT)
„Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.“


Dringender Aufruf

Wenn du Christus noch nicht angenommen hast, dann tue es jetzt. Er liebt dich, kennt dich und hat ewiges Leben für dich bereitet:

(Johannes 3,16 – LUT)
„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Die Welt gerät ins Wanken. Die prophetischen Zeichen sind eindeutig.
Jetzt ist die Zeit zu antworten.

Maranatha.

Lerne, dich Gott hinzugeben und Gastfreundschaft zu üben

„Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“
Hebräer 13,2 (Luther 2017)

Schalom, geliebte Geschwister in Christus! Heute wollen wir darüber nachdenken, wie wichtig es ist, sich Gott ganz hinzugeben und echte Gastfreundschaft zu leben. Gottes Wort ist nicht nur ein Leitfaden für unser Leben – es ist eine „Leuchte für meinen Fuß und ein Licht auf meinem Weg“ (Psalm 119,105, Luther 2017). Unser geistliches Wachstum und unser Zeugnis nach außen hängen davon ab, dass wir diesem Wort gehorsam folgen.


Hingabe und gelebter Glaube

Ich stehe mit einer jungen Tansanierin in Kontakt, die in Sambia nahe der Grenze lebt. Trotz ihres jungen Alters zeigt sie eine tiefe Liebe zu Gott und den Wunsch, Ihm treu zu dienen. Sie stellt oft erstaunlich reife geistliche Fragen, zum Beispiel:

„Wer ist der, den niemand aufhalten kann, selbst wenn man ihn entfernt?“
„Wie unterscheide ich die Stimme eines Engels von der des Heiligen Geistes?“

Ihre Fragen zeigen eine beeindruckende geistliche Reife. Obwohl ihre Familie nicht besonders gläubig ist und sie viele persönliche Herausforderungen erlebt, verkündet sie mutig das Evangelium. Kürzlich erzählte sie:

„Auch wenn wegen COVID-19 die Kirchen geschlossen waren, bin ich hinausgegangen, um Zeugnis zu geben. Die Menschen baten mich um meine Nummer, damit ich mit ihnen beten und sie in der Buße begleiten kann.“

Ihr Leben veranschaulicht, was gelebter Glaube bedeutet. Jakobus 2,17 (Luther 2017) erinnert uns:

„So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.“

Wahrer Glaube zeigt sich immer in Handlungen, im Gehorsam und im Dienst am Nächsten.


Eine göttliche Begegnung

Vor wenigen Tagen hatte sie eine besondere Erfahrung, die an Abrahams Begegnung mit Gottes Boten erinnert (1. Mose 18,1–8). Sie berichtete:

„Gestern früh, als ich Hausarbeiten machte, hörte ich, wie jemand meinen Namen rief. Zuerst dachte ich, es sei meine Einbildung. Dann sah ich einen großen, fremden Mann am Tor. Ich begrüßte ihn. Er gab mir Geld und Essen sowie eine Bibel, ein Tagebuch und einen Stift. Später wurde mir klar: Das war ein Engel des Herrn. Ich spürte einen tiefen Frieden und wusste, dass Gott ihn gesandt hatte, um mich zu ermutigen und zu segnen.“

Diese Erfahrung zeigt uns eine geistliche Wahrheit: Engel wirken oft im Verborgenen. Sie erscheinen nicht immer in himmlischer Herrlichkeit – häufig kommen sie in der Gestalt gewöhnlicher Menschen (vgl. 1. Mose 18,2; Hebräer 13,2).


Engel als dienstbare Geister

Hebräer 1,14 (Luther 2017) sagt:
„Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?“

Engel dienen denen, die Gott nachfolgen. Sie schützen, sie leiten und sie versorgen – gemäß Gottes Willen und Gottes Plan.


Theologische Einsicht: Geistliche Belohnung und Zeugnis

Die Erfahrung dieser jungen Frau zeigt, dass Hingabe, Gehorsam und Treue Gottes Segen nach sich ziehen. In der Bibel finden wir das Prinzip der göttlichen Fürsorge:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“
Matthäus 6,33 (Luther 2017)

Auch erinnert uns Psalm 103,20 daran, dass Engel Gottes Willen ausführen und unsere Taten des Glaubens und der Gerechtigkeit vor Gott bringen.

Kein Dienst ist zu klein, kein Akt der Liebe unbedeutend. Alles wird im Himmel wahrgenommen.


Was wir daraus lernen können

Aus diesem Zeugnis können wir viel für unser eigenes Leben mitnehmen:

• Gib dich Gottes Werk hin.
Tu es nicht aus Menschengefälligkeit, sondern weil Gott Gehorsam liebt.

• Übe Gastfreundschaft.
Gott kann Begegnungen gebrauchen, um uns zu segnen oder andere durch uns zu erreichen.

• Lebe deinen Glauben aktiv.
Selbst kleine Gelegenheiten, das Evangelium zu teilen oder jemanden zu ermutigen, haben großen Wert.

• Sei aufmerksam für Gottes Versorgung.
Er wirkt oft auf ganz alltägliche Weise.


Aufruf zur Errettung

Wenn du noch nicht gerettet bist, ist jetzt der richtige Moment.
Apostelgeschichte 2,38 (Luther 2017) sagt:

„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

Wende dich von der Sünde ab – egal ob Trunkenheit, sexuelle Unmoral, Diebstahl, Pornografie, Fluchen, Gewalt oder etwas anderes – und suche eine lebendige Gemeinde, um dich taufen zu lassen. Der Heilige Geist wird dich weiterführen.


Leben in der Endzeit

Wir leben in den letzten Tagen. Die Entrückung kann jederzeit geschehen. Wie die COVID-19-Zeit gezeigt hat, können Prüfungen plötzlich über die Welt kommen. Deshalb sollten wir wachsam, im Glauben gefestigt und im Herzen bereit leben – für uns selbst und für andere.

Maranatha! Der Herr kommt bald.


 

AUFERSTEHUNG – SEI BEREIT, ALLES ZU VOLLENDEN

An dem Tag, an dem der Herr Jesus starb, berichtet uns die Bibel, dass sich Gräber öffneten und viele Heilige, die gestorben waren, auferweckt wurden. Doch sie verließen ihre Gräber nicht sofort; sie blieben dort, bis Jesus selbst auferstanden war. Danach gingen sie auf dem Weg in die heilige Stadt Jerusalem. Und viele Menschen sahen sie.

Das führt zu einer wichtigen Frage:
Warum standen diese Toten genau zu diesem Zeitpunkt auf? Und warum gingen sie nach Jerusalem?

Matthäus 27,50–53 (LUT 2017)

„50 Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.
51 Und siehe, der Vorhang im Tempel riss in zwei Stücke von oben an bis unten; und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen,
52 und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf
53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.“


Die theologische Bedeutung dieser Auferstehung

Die Auferstehung dieser Heiligen war kein Zufall. Sie erfüllte mehrere göttliche Zwecke:

1. Bestätigung der Auferstehung Jesu

Gott wollte seinem Volk zeigen, dass Jesu Auferstehung nicht erfunden, sondern real und machtvoll war.

1. Korinther 15,20 (LUT 2017)
„Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.“

Diese Auferstehungen waren ein Vorgeschmack auf die zukünftige allgemeine Auferstehung und ein sichtbares Zeugnis in Jerusalem.

2. Ein starkes Zeugnis für die Zweifler

Zur Zeit Jesu gab es Gruppen wie die Sadduzäer, die die Auferstehung leugneten (Apg 23,8).
Andere behaupteten, Jesu Körper sei gestohlen worden.

Die auferstandenen Heiligen widerlegten all diese Stimmen. Sie waren ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass Gottes Macht über dem Tod steht.

3. Ein Zeichen für Gottes Souveränität

Jerusalem war das religiöse und politische Zentrum Israels.
Indem Gott die auferstandenen Heiligen genau dorthin sandte, zeigte er:

→ Auferstehung ist ein göttlicher Akt,
→ sie dient dazu, Gott zu verherrlichen
→ und Glauben zu stärken.

Doch sahen es alle Menschen?
Nein.
Nur diejenigen, die sich damals in Jerusalem befanden – und geistlich empfänglich waren – wurden Zeugen.
Auch Jesus erschien nach seiner Auferstehung nicht allen, sondern nur seinen Jüngern (Lk 24,36–43).

Man stelle sich die Reaktion derer vor, die plötzlich bekannte Gesichter sahen – Freunde, Nachbarn, Verwandte – und sie sagen hörten:
„Ich bin Joseph … ich bin Salomo … ich bin Jeremia.“
Wer hätte da noch zweifeln können?


Die zukünftige Auferstehung und die Entrückung

Die Auferstehung, die wir heute erwarten – die Auferstehung der Gemeinde – ist noch größer und näher, als viele denken.
Dann wird die Posaune Gottes erschallen, und etwas Ähnliches wie nach Jesu Tod wird geschehen – nur in weltweitem Ausmaß.

1. Thessalonicher 4,15–18 (LUT 2017)

„15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
16 Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.
17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir beim Herrn sein allezeit.
18 So tröstet euch mit diesen Worten.“

Diese kommende Auferstehung wird in der Offenbarung die erste Auferstehung genannt (Offb 20,5–6).
Im Gegensatz zu der Auferstehung in Jerusalem umfasst sie Heilige aus allen Generationen.

Sie folgt einem göttlichen Ablauf:

Zuerst stehen die Toten in Christus auf.
Dann werden die noch Lebenden verwandelt – ohne zu sterben.
(1. Korinther 15,51–52 LUT 2017)
• Die Entrückung bewahrt die Gläubigen vor der kommenden Zeit des Gerichts.


Warum nicht alle es sehen werden

Auch dieses zukünftige Ereignis wird nicht für jeden sichtbar sein.
Nur diejenigen, die wiedergeboren und geistlich lebendig sind, werden die Entrückung erleben.

1. Korinther 15,51–52 (LUT 2017)
„51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
52 und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“

Die Entrückten werden dann in das himmlische Jerusalem eingehen.

Galater 4,26 (LUT 2017)
„Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist frei; das ist unsere Mutter.“


Ein Aufruf zur Bereitschaft

Wir leben in einer Zeit, in der die Zeichen der Wiederkunft Jesu klar erkennbar sind.
Darum lautet die entscheidende Frage:

Bist du bereit?

Wenn die Posaune heute erschallen würde – wärst du dabei?
Nach der Entrückung wird das Zeitfenster der Gnade geschlossen, und die Welt wird dem Gericht Gottes begegnen
(vgl. Offenbarung 6,16–17).

Die Zeit ist kurz.
Wenn deine Beziehung zu Christus schwach oder fern ist, kehre heute zu ihm um.
Er nimmt jeden an, der zu ihm kommt.

Johannes 1,12 (LUT 2017)
„Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“

Der Herr segne dich.


 

WORTE, DIE NUR JESUS SPRECHEN KONNTE

Es gibt Worte, die man nicht einfach so sagen kann es sei denn, man versteht ganz genau, wovon man spricht. Sonst kann man sich schnell in Widersprüche verstricken und Schwierigkeiten bekommen.

Es gab einen Moment, in dem der Herr solche Worte zu seinen Gegnern sprach:

„Wer von euch kann mich einer Sünde beschuldigen?“ (Johannes 8,46)

Diese Worte sind alles andere als leicht. Denk daran: Nur wenige Verse zuvor in demselben Kapitel wurde eine ähnliche Frage an die Menge gestellt, die eine Frau beim Ehebruch ertappt hatte. Ihre Reaktion? Keiner von ihnen warf einen Stein – im Gegenteil: Sie verließen beschämt den Ort, weil sie wussten, dass sie selbst schuldig waren.

Johannes 8,7: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“
8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
9 Als sie aber das hörten, gingen sie hinaus, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand.

Siehst du? Doch dann stellt sich Jesus selbst in die Mitte – in eine ähnliche Situation – und fragt die Leute:
„Wer von euch kann mir eine Sünde nachweisen?“

Versetz dich in seine Lage: Du bist 33 Jahre alt, hast bereits viele Höhen und Tiefen des Lebens erlebt – und nun stehst du vor einer Menschenmenge, die mit dir im Streit liegt, und fragst sie:
„Wer von euch kann bezeugen, dass ich ein Sünder bin?“

Kannst du solche Worte sagen? Ich nicht.
Stell dir vor: Deine Verwandten stehen da, deine Freunde aus Kindheit und Jugend, deine Nachbarn, deine Arbeitskollegen – sie alle sind da. Und dann fragst du:
„Wer von euch hat mich je beim Lügen erlebt? Wer hat je gehört, wie ich getratscht habe? Wann habe ich begehrt, jemanden schlecht behandelt, jemanden beneidet, Groll gehegt, jemanden angeschrien, beschimpft oder beleidigt?“
Wenn jemand da ist, der das bezeugen kann – soll er vortreten. Vielleicht ruft einer: „Neulich hast du bei deinem Tischlerbetrieb Steuern hinterzogen!“
Aber keiner sagt ein Wort.
Niemand kann Jesus etwas vorwerfen.

Es ist nicht so einfach, wie man denkt. Und genau deshalb sagt die Bibel an anderer Stelle:

1. Petrus 2,22: „Er hat keine Sünde getan, es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden.“

Jesus ist der Einzige  auf der ganzen Welt, in allen Generationen , der von Geburt bis zum Tod nicht ein einziges Mal gesündigt hat. Und das, obwohl er viel härteren Versuchungen ausgesetzt war als wir.


Mein Bruder, meine Schwester – nur auf JESUS allein habe ich meinen Anker gesetzt. Und du?

Denn es gibt keinen anderen wie ihn.
Nur auf ihn kann man sich verlassen.
Nur er ist würdig, uns zu helfen, dieses Leben zu überwinden – so wie er es überwunden hat.
Nur er kann uns retten, wenn wir ihm glauben.

Wenn du ihn zum Freund deines Lebens machst, geschieht zuerst etwas Wunderbares:
Er vergibt dir alle deine Sünden.
Und nicht nur das: Er rechnet dir seine Gerechtigkeit aus reiner Gnade an – ganz ohne deine Werke.
Vor Gott wirst du plötzlich als vollkommen gerecht gesehen.

Und danach? Danach sendet er seinen Heiligen Geist in dein Herz.
Der gibt dir die Kraft, über die Sünde zu siegen – so wie Jesus es getan hat.
Und er führt dich in alle Wahrheit.


Deshalb – wenn du noch nicht gerettet bist: Die Zeit der Errettung ist jetzt.

Zögere nicht. Lade Jesus in dein Leben ein.
Wenn du die Sünde wirklich satt hast, wenn du nicht willst, dass deine Seele verloren geht – dann lauf zu Jesus, solange noch Zeit ist.

Aber wenn wir seine Worte ablehnen, wird er auch uns ablehnen.
Dann wird er uns nicht als vom Vater Auserwählte erkennen, so wie es weiter im Text steht:

Johannes 8,46–47:
„Wer von euch kann mich einer Sünde beschuldigen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?
47 Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum hört ihr nicht, weil ihr nicht von Gott seid.“

Ich hoffe, du wirst heute auf seine Worte hören.

Der Herr segne dich.


JEDER LINK MUSS BEACHTET WERDEN.

Die Gemeinde Christi wird mit einem menschlichen Körper verglichen. So wie der Körper verschiedene Glieder hat  Hände, Füße, Augen, Ohren, Mund usw. die alle von einem wichtigen Teil, dem Kopf, gesteuert werden, so ist auch die Gemeinde Christi. Die Bibel sagt, dass wir unterschiedliche Glieder sind, und Christus ist unser Haupt.

Genauso wie es im menschlichen Körper kein einziges Glied gibt, das keine Funktion hat, so kann auch kein Christ sagen, er sei gerettet, aber habe keine Aufgabe im Leib Christi. Ein weiteres Merkmal der Glieder ist, dass sie alle in außergewöhnlicher Einheit miteinander zusammenarbeiten.

Epheser 4,16
„Von ihm aus wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.“

Du siehst: Du kannst nicht sagen, dass du gerettet bist Monate vergehen, Jahre vergehen  und du trägst nichts zum Leib Christi bei. Wenn das der Fall ist, dann erkenne, dass du vom Leib Christi abgeschnitten bist, abgestorben und für lange Zeit hinausgeworfen wurdest. Wenn du dich immer nur predigen lässt, aber nichts für Christus tust, dann musst du dein Heil überdenken.

Das sind die Merkmale lebendiger Glieder Christi:


1. Das Glied dient der Gemeinde Christi mit seinen Besitztümern

Es ist die Verantwortung jedes Christen, Gott zu geben, damit das Werk des Evangeliums voranschreiten kann. Diese Verantwortung liegt nicht nur bei denen, die das Evangelium empfangen, sondern auch bei denen, die es senden. Jeder hat die Pflicht, nach dem Maß der ihm gegebenen Gnade einen Teil dessen zu geben, was er hat. Denn diese Verantwortung betrifft jedes einzelne Glied.


2. Das Glied hat die Pflicht, für die Gemeinde zu beten

Gebet ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens eines Christen. Er soll für die ganze Gemeinde Gottes weltweit beten. Es ist nicht leicht, alle Glieder zur gleichen Zeit zu treffen, aber das Gebet vereint uns im Geist. Auch im Körper begegnen sich nicht alle Glieder direkt, aber sie kennen sich, unterstützen einander und tragen einander in ihren Schwächen. So ist es auch mit uns: Tägliches Gebet für die Gemeinde Christi ist unsere Pflicht. Die Augen können sich nicht selbst waschen  die Hände müssen helfen. Und sogar die eine Hand braucht die andere.


3. Das Glied muss das Evangelium weitergeben

Der Auftrag unseres Herrn, der unser Haupt ist, lautete:

Matthäus 28,19
„Darum gehet hin und macht zu Jüngern alle Völker.“

Jeder von uns hat je nach Gabe, die er empfangen hat, die Verantwortung, das Evangelium auf seine Weise weiterzugeben. Wenn du ein Prediger bist – dann predige mit Hingabe. Wenn du Evangelist, Lehrer, Apostel, Prophet, Sänger, Schriftsteller usw. bist – dann tue es mit Fleiß, im Geist und in Wahrheit. Das ist der Beweis dafür, dass du ein lebendiges Glied bist.


Das sind die Zeichen, die die Lebendigkeit der Glieder Christi bezeugen.

Aber warum haben viele Menschen, die sich Christen nennen, keines dieser drei Merkmale?

Weil sie nicht bereit sind, in Christus zu bleiben und ihm zu gehorchen, der allein uns dieses Leben gibt. Bruder, wenn du dem Haupt nicht gehorchst, kannst du im Leib nichts bewirken. Der Herr Jesus selbst sagte:

Johannes 15,4–6
„Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.“

Du siehst: Wenn du nicht bereit bist, dein Leben ganz Christus hinzugeben, also ein Leben mit einem Fuß in der Welt und einem in Christus zu verlassen, kannst du niemals ein lebendiges Glied sein egal was du tust. Du bist wie ein abgeschnittenes, vertrocknetes Zweig, das nur noch auf das Feuer wartet.

Und denk daran: Du kannst nicht alle Gaben besitzen. Schon der menschliche Körper zeigt uns das. Aber du hast eine besondere Gabe, die wichtig für die Gemeinde Christi ist.


Jetzt ist die Zeit, ein lebendiges Glied Christi zu werden.

Wenn du bereit bist, dann bereue deine Fehler, kehre zu Christus zurück, und lasse dich taufen, falls du noch nicht auf richtige Weise getauft wurdest nämlich durch die vollständige Taufe im Wasser, wie es geschrieben steht in:

 

Johannes 3,23
„Denn Johannes taufte an einem Ort mit viel Wasser…“

 

Apostelgeschichte 2,38
„Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden.“

Ab diesem Zeitpunkt beginne, ein Leben zu führen, das deine Errettung widerspiegelt.

Und du wirst selbst sehen, wie Christus beginnt, dich durch die Gabe zu gebrauchen, die er dir gegeben hat. Du wirst ein Glied mit einer bestimmten Aufgabe im Leib Christi  und am letzten Tag wird dir deine besondere Ehre zuteil.


Der Herr segne dich reichlich.


 

Er, der auf der Wolke saß, warf seine Sichel über die Erde – und die Erde wurde geerntet

Gepriesen sei der Name des Herrn Jesus.
Kommt zusammen, und lasst uns Worte des Lebens hören.

Die Bibel sagt:

Offenbarung 14,14‑16 (Lutherbibel 2017)
„Und ich sah: Und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich einem Menschensohn; er hatte auf seinem Haupt einen goldenen Siegeskranz und in seiner Hand eine scharfe Sichel.
Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: ‚Schicke deine Sichel und ernte! Denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden.‘
Und der auf der Wolke saß, schwang seine Sichel über die Erde, und die Erde wurde abgeerntet.“

Geliebte, die Stunde der Ernte ist sehr nahe  ja, vielleicht leben wir schon in ihr.

Man könnte fragen: Woran merken wir, dass sie nahe ist?
Wir merken es, weil wir jetzt eine deutliche Trennung sehen zwischen Unkraut (Taumellolch / Spreu) und Weizen, nicht nur in der Gemeinde Gottes, sondern weltweit.

Früher haben viele gefragt: „Warum richtet Jesus die Welt nicht jetzt?“
Ich sage euch: Manche werden das Gericht schon erleben, solange sie noch leben  wenn sie nicht vorher umkehren.

Sie sehen nicht, dass Gottes Geheimnis, warum er das Gericht über die Gottlosen hinausschiebt, im Gleichnis vom Unkraut und Weizen steckt  wie Jesus es erklärt hat.
Hier ein Ausschnitt:

Matthäus 13,24‑30; 37‑43 (Lutherbibel 2017)
„Jesus legte ihnen ein anderes Gleichnis vor: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.
Als die Saat heranwuchs und Ähren trug, wurde auch das Unkraut sichtbar.
Da fragten die Knechte des Hausherrn: ‚Herr, hast du nicht guten Samen gesät? Woher kommt dann das Unkraut?‘
Er antwortete: ‚Ein Feind hat das getan.‘
Die Knechte sagten: ‚Willst du, dass wir hingehen und es ausreißen?‘
Er aber sprach: ‚Nein, damit ihr nicht zugleich mit dem Unkraut auch den Weizen ausreißt. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Erst sammelt ihr das Unkraut und bindet es in Bündel, damit es verbrannt werde; dann sammelt den Weizen und bringt ihn in meine Scheune.‘

Der Sämann ist der Sohn des Menschen, das Feld ist die Welt. Der gute Samen sind die Menschen des Reiches, das Unkraut sind die Menschen des Bösen. Der Feind aber ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende des Zeitalters, und die Schnitter sind Engel. So wird es sein: Wie das Unkraut gesammelt und verbrannt wird, so wird es auch am Ende sein. Engel werden kommen und alles, was zur Sünde verführt und alle, die Böses tun, aussortieren; sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.“

Jesus reißt das Unkraut nicht sofort heraus, weil junge Unkrautpflanzen und Weizen ähnlich aussehen.

Heute ist es oft leichter sichtbar, wer offen lebt in Sünde oder falscher Lehre – manche haben ihre eigene Gemeinde und Führung. Früher war das weniger so; man sah selten Christen, die öffentlich in schwerer Sünde lebten. Doch heute zeigen sich solche Dinge selbst in Aussehen und Verhalten in Gotteshäusern.

Sünder, die früher unter den Rechtschaffenen verborgen waren, stehen heute offener da.

Wer sich mit Geschichte auskennt, weiß: Vor dem 19. Jahrhundert waren solche Offenheit oder Toleranz kaum denkbar. Viele glaubten wenigstens an einen Gott. Doch heute leben wir in einer Zeit, in der Atheismus viele dazu bringt, Gott ganz zu verleugnen.

Das signalisiert, dass Weizen und Unkraut reif sind und die Trennung erfolgt gerade jetzt.

Früher vermischten gläubige Menschen nicht weltliche Musik oder Unterhaltung mit ihrem Glaubensleben. Heute geschieht das häufig, selbst in Gemeinden.

Vielleicht fragst du: Woher kommt dieser Mut zur Offenheit?
Aber es ist kein echter Mut es ist das Unkraut, das reift und sich von echtem Weizen unterscheidet. Diese Menschen können kein heiliges Leben führen, weil sie nie echtes Weizen waren. Am Anfang täuschten sie nur Christsein vor, um die Vorteile der Gnade zu genießen. Nun, da sie gewachsen sind, brauchen sie sich nicht mehr zu verbergen.

Und das bringt uns zur Ernte durch die Engel des Herrn eine Zeit, die sehr nahe ist.

Sie werden das Unkraut in Bündel binden, bevor es ins Feuer geworfen wird. Wenn jemand die Wahrheit hört, aber sein Herz hart wird, dann wird dieser Mensch „versiegelt“  bildlich gesprochen gebunden. Wer versiegelt ist, kehrt kaum zurück. Er bleibt ungehorsam bis zum Ende  das Gericht wartet auf ihn (das ist biblisch, nicht menschliches Urteil).

Rettung ist nicht passiv.

Jetzt ist keine Zeit der Gleichgültigkeit.
Das ist keine Zeit, Sünde in der Gemeinde zu verharmlosen oder sogar zu feiern.
Das ist keine Zeit, jeden Trend der Welt mitzumachen.
Das ist keine Zeit, falsche Lehren zu akzeptieren.
Dies ist nicht die Zeit, sich an Religion allein festzuhalten dies ist die Zeit, deine persönliche Beziehung zu Gott zu pflegen, bevor schwierige Tage kommen.

Denke an den Befehl des Engels:

„Schicke deine Sichel und ernte! Denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden.“ — Offenbarung 14,15 (Lutherbibel 2017)

Die Zeit ist jetzt.
Wirst du unter das Unkraut gezählt werden?

Wenn nicht, dann gib dein Leben Christus hin, und er wird dich heilen.
Laufe zum Kreuz und empfange die wahre Errettung  sie wird jetzt frei angeboten. Es kommt eine Zeit, da wird sie nicht mehr verfügbar sein.

Sei gesegnet 

 

Gottes größtes Kunstwerk liegt im Menschen

Die Schöpfungsgeschichte lehrt uns so viel. Die Bibel sagt:

„Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.“ (1. Mose 1,27, Lutherbibel)

Aber in den sechs Tagen, die Gott schuf, war etwas Entscheidendes noch nicht da. Stell dir vor: Gott ruht am siebten Tag – doch die Frau ist noch nicht geschaffen. Es wirkt, als hätte Gott sie vergessen. Aber es gab einen sehr guten Grund dafür.

Er ließ Adam lange Zeit allein auf der Erde – damit Adam all die Schöpfung sieht, sie bewundert, darüber staunt: „Gott hat wirklich alles erschaffen … alles ist wunderschön, schau die Sonne, schau die Sterne, schau die Giraffe, den Wal … alles ist perfekt, ich brauche nichts mehr …“

Adam wusste nicht, dass Gottes Werk noch nicht vollendet war (dieses Geheimnis behielt Gott für sich). Er hatte das Beste zurückgehalten – auf den perfekten Moment.

Nach dieser langen Zeit – Monate, vielleicht Jahre – dachte Adam, die Schöpfung sei vollständig, Gottes Plan vollendet. Der Garten war wie gewohnt, das Leben zog seine Bahnen. Aber dann war der Moment gekommen, in dem Gott sein Werk vollenden wollte. Er kam zurück in den Garten – nicht, um erneut aus Erde einen Menschen zu formen – sondern er wandte sich direkt Adam zu.

Er brachte ihn in tiefen Schlaf. Während Adam schlief, arbeitete Gottes Hand an Adams Seite – entfernte eine seiner Rippen. Wir wissen nicht, wie genau das war – ob mit einem scharfen Werkzeug oder anders –, aber wir wissen: Gott nahm eine Rippe, formte daraus Eva. Nachdem er diese Rippe entnommen hatte, verschloss er Adams Seite mit Fleisch und gestaltete aus der Rippe eine Frau: Eva.

Als Adam erwachte, fühlte er, dass etwas anders war. Er sah sie – eine Fremde, nicht aus dem Garten vorher, doch doch vertraut: Der neuen Frau war ähnlich seinem eigenen Wesen. Er erkannte, dass sie aus seinem Leib kam. Unter all Gottes Geschöpfen erkannte er in ihr nichts Vergleichbares.

Was zeigte Gott Adam damit?

Er zeigte ihm, dass das Beste aus dem Menschen selbst kommt – nicht von außen. Kein Geschöpf Gottes steht der Frau gleich. Genauso lehrte Gott Eva – indem er ihr die Fähigkeit gab, Leben zu empfangen. Neun Monate lang trägt sie das Kind in ihrem Leib, dann erscheint es als Mensch.

So weiß jede Frau: Unter Gottes Schöpfung gibt es nichts Vollkommeneres als einen Menschen – doch dieser kommt aus ihr, nicht vom Himmel, nicht von der Erde außerhalb ihres Leibes. Der Kreislauf wiederholt sich – die Welt ist voller Menschen.

Dies geschieht auch geistlich: Gottes vollkommene Schöpfung soll sich im Leben eines jeden von uns erfüllen, wenn wir ihm erlauben, in Ruhe und ohne Widerstand in uns zu wirken. Gott möchte Großes durch uns tun – größer, als wir je aus eigener Kraft schaffen könnten. Doch wir sind oft nicht ruhig genug, um uns dieser „Operation“ zu unterziehen.

Wir hadern mit Gott, klammern uns an Sünde. Wenn er uns auffordert, das Sündhafte aufzugeben, zögern wir. Wenn wir aufgefordert werden, Kleidung zu meiden, die Gott nicht ehrt – sind wir nicht bereit. Wenn Gebet verlangt wird – wir weichen aus. Bei sexueller Unmoral sagen wir: „Ja, wir wissen, es ist falsch“, aber wir fliehen nicht. Wenn die Bibel uns ermahnt, etwas zu lassen – wir hören nicht. Wir meinen, der äußere Anschein sei unwichtig, „Gott sieht ja das Herz“ – dabei übersehen wir, wie wichtig das Gehorchen ist. Wir sehen Trennung von den Dingen der Welt als Freiheitsverlust – und gleichzeitig erwarten wir große Werke Gottes in unserem Leben. Wie soll er schaffen, wenn wir ständig in Aufruhr sind?

Gott braucht Ruhe im Innern. Ohne diese Ruhe können keine neuen, guten Dinge entstehen. Keine Wunder, keine innere Erneuerung.

Wenn du erkennst, dass dein Leben von Schuld geprägt ist, ist jetzt deine Zeit zur Umkehr. Baue deine Beziehung zu Gott neu auf. Dann wird Gott Raum haben, gute Dinge in dir zu erschaffen.

„Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden; so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“ (Apostelgeschichte 2,38, Lutherbibel)

Bereue deine Sünden – das heißt: wende dich bewusst von ihnen ab. Aber geh auch hin und lass dich taufen, wie es in Apostelgeschichte 2,38 aufgezeichnet ist, und Gott wird dir den Heiligen Geist schenken, der dich führt in alle Wahrheit und deinem Herzen Ruhe schenkt.

Der Herr segne dich.


VEREHRE KEINE IDOLE.

Ein Götze ist alles, was du in der Gestalt eines himmlischen Engels, eines Menschen, eines Tieres oder einer Pflanze machst… Wer irgendetwas in solcher Form gestaltet, hat schon einen Götzen geschaffen.

Es ist nicht sündhaft, Statuen anzufertigen  wenn sie keinen religiösen Zweck verfolgen. Zum Beispiel Statuen in Museen: Sie dienen dem Gedenken. Oder Tierstatuen Elefanten, Fische, Gazellen, Menschen usw., wenn sie in Museen stehen, in Ausstellungen ausgestellt sind, oder als Symbol eines Landes oder zur Verschönerung einer Stadt. Auch das ist keine Sünde.

Das eigentliche Problem entsteht, wenn sie zur Anbetung dienen. Wenn jemand glaubt, die Elefantenstatue trage Göttlichkeit in sich  und müsse darum gefürchtet oder angebetet werden. Oder dass die Statue eines Nationalhelden göttlich sei. Oder dass eine Statue eines Heiligen Göttlichkeit in sich habe und darum angebetet oder verherrlicht werden müsse. Das ist das Problem.

Anbetung und Niederwerfen vor Götzen  das heißt Götzendienst. Götzendienst begann bei den Heiden, und der Teufel hat ihn auch in die Kirche hineingebracht; er hat die Augen der Menschen blind gemacht, sodass sie nicht erkennen, wie sehr sie Götzen dienen.

Zum Beispiel: Du siehst eine Statue eines Heiligen aus der Bibel  vielleicht Petrus, Paulus oder Hanna. Sie wird so geehrt, als wäre dieser Heilige wirklich in der Statue. Man behandelt sie, als würde Petrus selbst darin stehen, so sehr, dass jemand Angst hat, versehentlich daraufzutreten, aus Respekt  als wäre die Person wirklich dort.

Oder eine Statue von Jesus Christus. Manche sehen sie so wie eine reale Person, fürchten sich davor, schauen sie nur aus Ehrfurcht an, nähren damit eine Art Gotteserlebnis  alles vor der Statue. Man verbeugt sich, man will gesegnet werden unter der Statue… das sind Abweichungen vor Gott.

Der Herr sagte darum: Wir sollen solche Bildnisse gar nicht machen, wenn sie uns zur Anbetung verleiten, denn solche Bilder machen Gott eifersüchtig.

Das heißt: Statt dass dein Herz tief im Himmel ist, wo Gott wohnt, statt dass dein Gedanken, dein Streben, dein Glaube nach oben gerichtet sind lenkst du dein Herz, deinen Glauben auf die Statue oder das Bild, das vor dir steht. Und das macht Gott eifersüchtig.

Es geht sogar so weit, dass manche eigens Gebete für diese Bilder verfassen, sie als Mittler oder Brücke zu Gott benutzen.

2. Mose 20,4-6 (Lutherbibel 2017)
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf der Erde, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist;
5 du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen noch ihnen dienen; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht bis in das dritte und vierte Glied an denen, die mich hassen,
6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

Unser Gott will, dass wir ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten nicht durch Götzen.

Johannes 4,20-24 (Lutherbibel 2017)
20 Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei der Ort, wo man anbeten soll.
21 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir: Es kommt die Zeit, da ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir wissen, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden.
23 Aber die Stunde kommt, und sie ist schon jetzt da, dass die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche, die ihn so anbeten.
24 Gott ist Geist; und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Wir sehen ihn nicht mit unseren Augen, aber wir glauben: Er ist da. Und dieser Glaube  dass wir ihn nicht sehen, und dennoch fest an ihn glauben das ist ihm wertvoll. Damit möchte er, dass wir ihn anbeten.

Wenn ein Bild von Jesus oder einem Heiligen existiert, dann möge es nur als Bild dienen  als Sprache, als Erinnerung  nicht als Gegenstand der Anbetung oder als Medium, das Gefühle steuert, als wäre es das echte Wesen selbst.

Behandle solche Bilder so, wie du ein Tier, ein Objekt in einem Museum behandelst:
Man geht doch nicht vor eine Elefantenstatue und fürchtet sie, als wäre es ein lebendiger Elefant.
Man sieht eine Löwenstatue und läuft nicht davon.
Und man versucht nicht, eine Kuhstatue zu melken.

Genauso sollte man auch nicht Segnungen „unter einer Statue“ erhoffen  weder bei Maria noch bei Jesus.

Der Teufel verstand das früh: Er versteckte sich hinter solchen Bildern, damit Menschen heimlich ihn anbeten. Wer solche Rituale macht, sollte wissen: Er betet nicht Gott an, sondern dem, der sich hinter dem Bild verbirgt.

2. Korinther 6,16-18 (Lutherbibel 2017)
16 Und was hat der Tempel Gottes gemein mit Götzen? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes. Wie Gott gesagt hat:
„Ich will wohnen unter ihnen und wandeln unter ihnen, und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“
17 Darum geht hinaus aus ihrer Mitte und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an, so will ich euch aufnehmen;
18 und will euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr.

Möge der Herr uns segnen und uns helfen.


Lerne die Bedeutung von Ehe/Heirat verstehen, bevor du sie eingehst

Gepriesen sei der Name unseres Herrn Jesus Christus!

Wie viele von uns wissen, hat Gott selbst die erste Ehe im Garten Eden gestiftet. Es war eine heilige Verbindung, die das Fundament und die Vision für alle Ehen legt, die noch folgen sollten.

In dieser Ehe gab es einen Mann (Adam) und eine Frau (Eva). Durch diese beiden Eltern sind wir alle entstanden das heißt: Eine vollkommene und heilige Ehe besteht aus einem Mann und einer Frau, nicht mehr. Das ist das entscheidendste Kriterium.

Auch begann das Leben mit Adam allein. Gott gab Adam Pflanzen, Felder zum Bebauen, Unterkunft und alles Weitere, bevor Eva erschaffen wurde… Adam übernahm Pflichten im Garten Eden, ehe Eva da war. Als Eva kam, war sie dazu bestimmt, Adam zu helfen in dem, was bereits begonnen war.
Das heißt: Bevor ein Mann heiratet, sollte er zumindest einen festen Ort haben, damit er seiner Frau dienen kann.

Erinnere dich: Gott brachte Eva nicht wegen Adams fleischlicher Wünsche, nein sie wurde ihm als Helferin gegeben, in intellektuellen Belangen und in den Aufgaben, die Adam bereits erledigte.
Das bedeutet: Der Hauptzweck der Ehe ist nicht einfach nur Sexualität (wie es heutzutage oft angenommen wird von denen, die nicht genug Wissen darüber haben).

Die Frau hat in der Ehe die wichtige Rolle, mit ihrem Mann zusammenzuarbeiten und Pflichten zu erfüllen, die auch ihr Mann hat einschließlich Dienst und wirtschaftlicher Verantwortung.
Eva wurde nicht gesandt, damit sie Adam Geld bringt, sondern damit sie hilft das heißt, was im Leben eines Mannes unvollständig oder mangelhaft ist, das kann die Frau ergänzen und vollenden.

Die größte Verantwortung, die Mann und Frau haben, ist, sich vom Bösen fernzuhalten. Der Teufel benutzt oft mehr Frauen als Männer, um Ehen zu zerstören.
Wenn Eva, unsere erste Mutter, ihre Rolle bewahrt und sich dem Bösen entzogen hätte, wäre diese Welt heute ein anderes Bild. Doch indem sie ihre Helferfunktion verließ und von der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse aß was Gott ihr nicht geboten hatte folgten die bekannten Konsequenzen.

Auch heute zerstört eine Frau sich und ihr Zuhause mit ihren eigenen Händen, wenn sie ihre Verantwortung aufgibt  wenn sie sich auf Tratsch konzentriert, Geheimnisse ihres Mannes preisgibt, ihm den nötigen Respekt versagt, ihn verachtet oder demütigt; wenn sie sich wie jemand kleidet, der keinen Respekt vor Gottes Wegen hat; oder wenn sie sich in Vergnügungen, Alkohol etc. verliert und den Weg der Welt geht.

Eine heilige Ehe muss zwei Menschen gleichen Glaubens umfassen. Es steht in Schrift und Lehre, dass ein Gläubiger keinen Ungläubigen heiraten soll. Wenn du an Jesus Christus und seine Macht glaubst, solltest du nicht darüber nachdenken, einen Nichtchristen zu heiraten. Jede christliche Ehe sollte vor der Kirche Christi vorgestellt und in ihr gesegnet werden. Traditionelle oder rein zivile Heiraten nach der Bekehrung, ohne kirchlichen Segen, sind nicht dem biblischen Modell entsprechend.

Es ist außerdem Pflicht, einen Brautpreis (Mitgift) an den Bruder oder die Eltern der Frau zu zahlen, wenn das in ihrer Familie üblich ist. Adam musste dies nicht tun, weil Eva aus seiner Seite erschaffen wurde sie hatte keine Eltern oder Brüder. Aber jede Frau heute hat Eltern  Brüder  Erziehungsberechtigte, und sie ist anderswo aufgewachsen. Daher ist es angemessen und geboten, sie mit dem Brauch eines Brautpreises ihrer Familie gemäß zu übergeben.

Als Eva aus Adams Seite genommen wurde, heilte Gott das Fleisch an der Stelle, damit Adams Leben weitergehen konnte es blieb keine offene Wunde. Genauso sollte man die Lücke füllen, die man hinterlässt, wenn man eine Frau von ihrer Familie in seine Verantwortung überführt mindestens durch die Mitgift, nicht durch Heimlichkeit und Trauer, Klagen und Schmerz.

Wenn du nicht einmal bereit bist, einen kleinen Brautpreis zu zahlen, wie willst du später deine Familie versorgen was mit Sicherheit größere Verpflichtungen mit sich bringen wird? Wer den Brautpreis ablehnt, zeigt, dass er die Bedeutung der Ehe noch nicht verstanden hat. Warten, bis man sie versteht, ist besser, bevor man heiratet.

Und schließlich sagt uns die Bibel, dass die verbleibende Zeit kurz ist. Diejenigen, die verheiratet sind, sollen leben, als wären sie es nicht, damit wir mehr Zeit haben, Gottes Reich und Gerechtigkeit zu suchen denn die Entrückung ist nahe. Im Himmel, wohin wir gehen, wird es weder Heirat noch Heiraten geben; dort sind ganz neue Dinge wichtiger als diese.


Bibelzitat nach Lutherbibel 2017 – 1. Korinther 7,28‑33

28 Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht; und wenn eine Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht; doch werden solche Bedrängnis erleiden im Fleisch; ich aber möchte euch gern ersparen.
29 Das sage ich aber, liebe Brüder und Schwestern: Die Zeit ist begrenzt; darum sollen die, die eine Frau haben, sein, als hätten sie keine;
30 und die Weinenden, als weinten sie nicht; und die sich Freuenden, als freuten sie sich nicht; und die Kaufenden, als behielten sie es nicht;
31 und die, welche diese Welt gebrauchen, als bedürften sie ihrer nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.
32 Ich möchte aber, dass ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete sorgt sich um die Angelegenheiten des Herrn, wie er dem Herrn gefallen möge;
33 der Verheiratete aber sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er der Frau gefallen möge.


Maranatha! (Unser Herr kommt!)