Title 2020

Was sind die zwei unabänderlichen Dinge? (Hebräer 6,18)

Frage:

Was meint Hebräer 6,18, wenn es heißt:

„…durch zwei unabänderliche Dinge, bei denen Gott unmöglich lügen kann…“?

Antwort:
Um diesen Vers richtig zu verstehen, müssen wir den Zusammenhang betrachten. In Hebräer 6,13–18 wird beschrieben, wie Gott Abraham eine Verheißung gab – und diese mit einem Eid bekräftigte. Genau das sind die zwei „unabänderlichen Dinge“, von denen hier die Rede ist: Gottes Verheißung und Gottes Eid.

Hebräer 6,17–18:

„Darum hat Gott, als er den Erben der Verheißung noch kräftiger beweisen wollte, wie fest sein Ratschluss sei, sich mit einem Eid verbürgt, damit wir durch zwei unabänderliche Dinge, bei denen es unmöglich ist, dass Gott lügt, einen starken Trost hätten, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung.“

1. Gottes Verheißung

Wenn Gott etwas verheißt, dann ist das Ausdruck seines souveränen Willens und seiner Bundestreue. Schon im Alten Testament sehen wir das deutlich – zum Beispiel bei Abraham in 1. Mose 12 und 15.

1. Mose 22,17:

„Ich will dich segnen und deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres…“

Gott hätte diese Verheißung nicht machen müssen. Aber er tat es – um uns seine Treue und sein Herz zu zeigen.

2. Gottes Eid

Noch erstaunlicher ist, dass Gott – der nicht lügen kann (vgl. Titus 1,2) – sogar einen Eid bei sich selbst schwor. Warum? Weil es niemand Größeren gibt, bei dem er hätte schwören können.

Hebräer 6,13:

„Denn als Gott Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, weil er bei keinem Größeren schwören konnte.“

Dieser Eid war kein Zeichen von Unsicherheit – sondern eine liebevolle Geste Gottes für uns. Er kam uns entgegen, damit wir noch mehr Vertrauen in sein Wort haben. Er sprach nicht nur – er bekräftigte es mit einem Eid, weil wir Menschen genau das brauchen.


Warum das wichtig ist

Wenn ein Mensch etwas verspricht und einen Eid ablegt, nehmen wir das ernst. Wie viel mehr können wir dann Gott vertrauen – der nicht lügt, nicht wankt, und dessen Wort ewig steht?

Titus 1,2:

„…in der Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügt, verheißen hat vor der Zeit der Welt.“

Auch Jesus hat seine Worte manchmal besonders betont – mit der bekannten Formulierung: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch…“. Das war seine Art, zu sagen: Verlasst euch darauf – das ist absolut sicher.

Johannes 16,23b:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben.“

Das ist nicht nur eine Aussage – das ist eine Zusage! Und Gott steht mit seinem Wesen selbst dahinter.


Was das für uns bedeutet

Diese Wahrheit soll uns:

  • Vertrauen lehren – auf Gottes Wort, auf seine Zusagen
  • Zuversicht geben im Gebet, weil unsere Hoffnung fest gegründet ist
  • Gottes Wesen besser erkennen – er ist unveränderlich und wahrhaftig

4. Mose 23,19:

„Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereuen würde. Sollte er etwas sagen und nicht tun, reden und nicht halten?“

Psalm 138,2b:

„…du hast dein Wort herrlicher gemacht als deinen ganzen Namen.“

In einer Welt, in der Versprechen oft leer bleiben, sind Gottes Verheißung und Eid wie zwei feste Anker – sicher, ewig und vertrauenswürdig.


Fazit

Gott hat uns zwei Dinge gegeben, die sich nie ändern: Seine Verheißung und seinen Eid. Damit macht er klar: Er lügt nicht. Er wird sein Wort halten.
Das ist das Fundament unseres Glaubens und der Grund unserer Hoffnung.

Er hat es versprochen.
Er hat es geschworen.
Und er wird es tun.

Der Herr segne uns und stärke unser Vertrauen in sein unveränderliches Wort.

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Was bedeutet es, sich in der Bibel zu schämen?

(2. Timotheus 2,15)

In der Bibel hat das Wort „Scham“ ein tiefes geistliches und moralisches Gewicht. Es geht nicht einfach nur um Verlegenheit – vielmehr um das Gefühl der Schuld oder Bloßstellung, besonders wenn unser Verhalten als sündhaft, heuchlerisch oder Gottes Maßstäben nicht entsprechend entlarvt wird. Theologisch gesehen ist Scham oft ein Spiegel dafür, dass man an Gottes Maßstab gescheitert ist oder sich vor dem Gericht – sei es von Gott oder von Menschen – fürchtet.


Schlüsselvers zum Einstieg

2. Timotheus 2,15 (LUT 2017):
„Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als ein angesehener und untadeliger Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeilt.“

Hier spricht Paulus ganz direkt zu Timotheus, einem jungen Diener Gottes. Er fordert ihn auf, so zu leben und zu lehren, dass er Gottes Anerkennung erhält. Wenn Paulus davon spricht, dass man sich nicht schämen muss, meint er ganz klar: Es gibt Grund zur Scham, wenn jemand das Wort Gottes falsch auslegt, selbst in Sünde lebt oder das, was er predigt, nicht auch lebt.

Was Paulus hier betont, ist geistliche Integrität.
Ein Diener Gottes – vor allem ein Lehrer – muss nicht nur die Wahrheit verkünden, sondern sie auch leben. Wenn unser Leben dem widerspricht, was wir lehren, führt das unweigerlich zur Scham (vgl. Jakobus 3,1).


Was heißt das ganz praktisch?

Stell dir vor, Timotheus würde heimlich trinken, während er öffentlich Selbstbeherrschung predigt. In so einem Fall würde er sich völlig ungeeignet fühlen, über Sünde zu sprechen – mit gutem Grund. Aber wenn er gerade in diesem Bereich ein vorbildliches Leben führt, kann er mit Zuversicht auftreten.
Ein aufrichtiges Leben nimmt der Scham den Raum.


Weitere biblische Beispiele zum Thema Scham

2. Korinther 7,14 (LUT 2017):

„Denn wenn ich euch gegenüber mit ihm gerühmt habe, bin ich nicht zuschanden geworden, sondern wie wir alles in Wahrheit zu euch geredet haben, so ist auch unser Rühmen gegenüber Titus Wahrheit geworden.“

Paulus freut sich hier, dass sein Vertrauen in die Gemeinde nicht enttäuscht wurde. Das zeigt: Wenn Christen treu und glaubwürdig leben, dann bringen sie nicht nur sich selbst Ehre, sondern auch denen, die ihnen geistlich vorstehen.


2. Thessalonicher 3,14 (LUT 2017):

„Wenn aber jemand unserem Wort in diesem Brief nicht gehorcht, den merkt euch und habt nichts mit ihm zu tun, damit er sich schäme.“

Scham kann auch ein Werkzeug der Korrektur sein. Paulus fordert hier, dass ungehorsame Gläubige zur Einsicht gebracht werden – nicht durch Ausgrenzung aus Hass, sondern damit sie über ihr Verhalten nachdenken und umkehren.
Das entspricht dem biblischen Prinzip der Gemeindezucht (vgl. Matthäus 18,15–17), das immer auf Wiederherstellung zielt.


Hiob 11,3 (LUT 2017):

„Soll dein unmäßiges Gerede die Leute zum Schweigen bringen? Sollst du spotten, ohne dass dich jemand beschämt?“

Zophar stellt Hiobs Worte in Frage. Er meint: Wer hochmütig und leer redet, der braucht eine klare Antwort – damit er sich schämt und sich hinterfragt. Hier zeigt sich: Falsches Reden verdient öffentlichen Widerspruch, damit Schaden abgewendet wird.


Jesaja 50,7 (LUT 2017):

„Aber Gott der HERR hilft mir; darum werde ich nicht zuschanden. Darum habe ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; denn ich weiß, dass ich nicht zuschanden werde.“

Was für eine kraftvolle Aussage! Jesaja drückt hier tiefes Vertrauen in Gottes Hilfe aus. Auch wenn er verfolgt wird, bleibt er standhaft.
Wer im Willen Gottes geht, muss keine Scham fürchten – selbst im Leiden.


Fazit: Was lehrt uns die Bibel über Scham und Ehre?

Biblisch gesehen ist Scham nicht nur ein inneres Gefühl – sie zeigt den geistlichen Zustand unseres Herzens. Scham kann zwei Dinge offenbaren:

  1. dass unser Leben Gottes Maßstäben nicht entspricht, oder
  2. dass wir im Gegenteil mit mutigem Glauben und reinem Gewissen vor Gott stehen können.

Paulus zeigt uns, dass wir Scham vermeiden können, wenn wir das Wort Gottes treu auslegen und ein Leben führen, das mit dem Evangelium übereinstimmt (vgl. Titus 2,7–8). Es geht nicht nur darum, die Wahrheit zu kennen, sondern sie mit Echtheit, Demut und Mut zu leben.

Als Christen sind wir berufen, ohne Scham vor Gott zu stehen – nicht aus eigener Kraft, sondern durch Gnade, durch Gehorsam und mit einem aufrichtigen Herzen.


Der Herr segne dich und stärke dich, damit du in Wahrheit leben und dienen kannst – ohne Scham.

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WAS HATTEN DER SCHWAMM UND DER ESSIG AM KREUZ BEI JESUS ZU BEDEUTEN?

Frage: Was hatte es mit dem Schwamm und dem Essig auf sich, die Jesus bei seiner Kreuzigung gegeben wurden? Und warum wurden sie überhaupt verwendet?

Antwort:

Lass uns zunächst den Bericht aus dem Johannesevangelium anschauen:

Johannes 19,28–30 (LUT 2017):

28 Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: „Mich dürstet!“
29 Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig, steckten ihn auf einen Ysop und hielten ihn Jesus an den Mund.
30 Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: „Es ist vollbracht!“ Und er neigte das Haupt und verschied.


1. Was war dieser Schwamm?

In der Swahili-Bibel steht das Wort sifongo, was dem englischen sponge entspricht – also ein Schwamm. Umgangssprachlich sagt man in manchen Regionen auch sponji oder sponchi. Schwämme sind weiche, poröse Materialien, die Flüssigkeiten gut aufsaugen können.

Damals benutzte man keine künstlich hergestellten Schwämme, wie wir sie heute kennen, sondern natürliche Meeresschwämme. Der Schwamm, der Jesus gereicht wurde, war wahrscheinlich genau so einer – biologisch, natürlich und saugfähig.


2. Was genau war dieser „Essig“?

Der Begriff Essig im Neuen Testament meint nicht den scharfen Essig, den wir zum Kochen verwenden. Gemeint ist vielmehr ein sauer gewordener, verdünnter Wein – eine Art billiges Getränk, das römische Soldaten oft tranken. Man nannte es Posca. Für die Soldaten war es erfrischend, aber für andere – wie Jesus am Kreuz – war es bitter.

Warum ist dieses Detail so wichtig?

a) Es erfüllt eine alte Prophezeiung:

In Psalm 69,22 steht:

„Sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken für meinen Durst.“

Jesu Durst und die Reaktion der Soldaten erfüllen diese messianische Voraussage. Damit wird bestätigt, dass Jesus wirklich der verheißene Retter ist – und dass Gottes Plan ganz genau so aufgeht, wie es vorausgesagt wurde.

b) Es zeigt Jesu wahre Menschlichkeit:

Als Jesus sagte „Mich dürstet“ (Johannes 19,28), war das nicht einfach eine beiläufige Bemerkung. Es war der echte Ausdruck körperlichen Leidens. Obwohl Jesus ganz Gott war, war er auch ganz Mensch – und hier sehen wir seine Schwachheit, seine Schmerzen, seinen Durst.

c) Es bereitet seinen letzten, entscheidenden Satz vor:

Nachdem er vom Essig getrunken hatte, sagte Jesus: „Es ist vollbracht.“ Im Griechischen steht hier das Wort tetelestai, was wörtlich bedeutet: „vollständig bezahlt.“ Jesus hat mit seinem Tod das Erlösungswerk vollendet. Er hat die Schuld der Menschheit getragen und die Gerechtigkeit Gottes erfüllt – wie Paulus in Römer 3,25–26 beschreibt.


3. Warum bekam er den Essig auf einem Schwamm?

Auf den ersten Blick mag es grausam oder sogar höhnisch wirken, Jesus einen Schwamm mit saurem Wein an einem Ysopzweig zu reichen. Doch dieser Moment ist voller tiefer Symbolik:

Ysop war im Alten Testament ein wichtiger Bestandteil ritueller Reinigungen. Beim ersten Passah in 2. Mose 12,22 wurde Ysop verwendet, um das Blut des Lammes an die Türpfosten zu streichen – als Schutz vor dem Gericht Gottes. Auch Psalm 51,9 greift dieses Bild auf: „Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde.“

Dass der Essig also an einem Ysopzweig gereicht wurde, verbindet Jesus mit dem Passahlamm. Er selbst ist das wahre Opferlamm – wie Paulus es in 1. Korinther 5,7 nennt: „Denn auch unser Passalamm ist geopfert, das ist Christus.“

Ob die Soldaten Jesus verspotten oder ihm ernsthaft etwas zum Trinken geben wollten, wissen wir nicht sicher. Aber eins steht fest: Gott gebrauchte auch diesen Moment, um sein Wort zu erfüllen und die Identität Jesu als den leidenden Knecht Gottes sichtbar zu machen – genau wie in Jesaja 53,3–5 beschrieben.


Fazit:

Was auf den ersten Blick wie ein kleines Detail wirkt – ein Schwamm, ein Schluck saurer Wein, ein Zweig – hat in Wirklichkeit gewaltige geistliche Bedeutung. Diese Szene am Kreuz zeigt uns:

  • Die Erfüllung biblischer Prophezeiungen
  • Jesu wahre Menschlichkeit und tiefes Leiden
  • Seine Rolle als das Opferlamm Gottes
  • Die Vollendung von Gottes Erlösungswerk

Durch diesen letzten Akt öffnete sich der Weg zum ewigen Leben – für jeden, der an ihn glaubt.

Möge der Herr dir geistliches Verständnis schenken und dich tiefer in die Wahrheit seines Wortes führen.

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JESUS IST DÜRSTIG – NACH DIR

Sein Leiden, sein Mitgefühl und seine Einladung an dich

„Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
Offenbarung 21,6


1. Nur Jesus kann retten

Die Bibel ist da ganz klar: Rettung gibt es nur durch Jesus Christus. Er ist nicht ein WegEr ist der Weg.

„Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“
Apostelgeschichte 4,12

Diese Wahrheit ist das Fundament unseres Glaubens. Im ganzen Neuen Testament wird bestätigt: Nur Jesus erfüllt alle prophetischen Verheißungen über den Messias. Sein Tod, Seine Auferstehung und Seine Himmelfahrt machen Ihn zum einzigen wahren Retter (vgl. 1. Korinther 15,3–4).


2. Der leidende Gottesknecht – von Jesaja vorhergesagt

Das Kreuz war kein Unfall. Schon im Alten Testament hat Gott durch den Propheten Jesaja angekündigt, dass ein Knecht kommen würde, der so sehr leiden würde, dass man ihn kaum wiedererkennen konnte:

„Wie sich viele über dich entsetzten – so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, und seine Gestalt nicht wie die Menschenkinder …“
Jesaja 52,14

In Jesaja 53 wird das noch klarer: Jesus wurde gedemütigt, verletzt und abgelehnt – nicht wegen eigener Schuld, sondern für unsere Sünden (vgl. Jesaja 53,5). Sein Leiden – körperlich, seelisch und geistlich – zeigt uns, wie tief Gottes Liebe wirklich geht und wie hoch der Preis unserer Erlösung war.


3. Das große Paradox: Die Quelle des lebendigen Wassers sagt „Mich dürstet“

Jesus selbst hat gesagt, dass Er das lebendige Wasser gibt:

„Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“
Johannes 7,37–38

Und später in der Offenbarung bekräftigt Er:

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
Offenbarung 21,6

Und doch, am Kreuz, kurz vor dem Tod, ruft Jesus:

„Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet!“
Johannes 19,28

Hier sehen wir: Jesus war wirklich Mensch. Er hat echte Schmerzen, echten Durst erlebt – genau wie wir. Gleichzeitig erfüllt Er damit messianische Psalmen wie Psalm 22,16 und Psalm 69,22.

Aber sein Durst war nicht nur körperlich. Jesus dürstete danach, den Willen des Vaters zu vollenden – und uns das Wasser des Lebens zu schenken.


4. Blut und Wasser – ein Zeichen von neuem Leben

Als der Soldat Jesu Seite mit dem Speer durchstach, geschah etwas Besonderes:

„Doch einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.“
Johannes 19,34

Das hat den Soldaten tief erschüttert – vielleicht kam er gerade dadurch zum Glauben (vgl. Markus 15,39). Blut und Wasser stehen hier für:

  • Blut – die Vergebung der Sünden (vgl. Hebräer 9,22)
  • Wasser – neues Leben durch den Heiligen Geist (vgl. Johannes 3,5)

Es erinnert uns auch an die beiden Sakramente: Taufe (Wasser) und Abendmahl (Blut). Aus Jesu geöffneter Seite entsteht symbolisch die Gemeinde – genau wie Eva aus der Seite Adams.


5. Der Durst Jesu – nicht nach Wasser, sondern nach dir

Als Jesus sagte „Mich dürstet“, war das nicht einfach ein Hilferuf. Es war ein Ausdruck tiefen Verlangens – nach dir.

„Der Herr verzögert nicht die Verheißung … sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann zur Buße finde.“
2. Petrus 3,9

Jesus will geben, nicht nehmen. Sein Durst zeigt, wie sehr Er sich danach sehnt, dich zu retten, dein Herz zu heilen und dich ganz zu erfüllen.


6. Die Einladung: Komm und trinke

Was erwartet Jesus von dir?

  • Kehre um – Wende dich ab von Sünde und Egoismus.
  • Glaube an Ihn – als Retter und Herrn.
  • Lass dich taufen – durch Untertauchen im Namen Jesu (vgl. Apostelgeschichte 2,38).
  • Empfange den Heiligen Geist – Er gibt dir Kraft für ein neues Leben.

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“
Matthäus 11,28

Wenn du zu Ihm kommst, wirst du nie wieder dürsten (vgl. Johannes 4,14). Sein Wasser stillt nicht nur kurz – es füllt dein Innerstes und bringt Leben hervor.


7. Probier es selbst

„Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut!“
Psalm 34,9

Verlass dich nicht nur auf das, was andere erzählen. Komm selbst zu Jesus. Wenn du bei Ihm trinkst, wirst du deine eigene Geschichte mit Ihm haben.


Zum Schluss

Jesus sagt auch heute noch: „Mich dürstet.“
Nicht weil Er etwas braucht – sondern weil Er dir das Wasser des ewigen Lebens schenken will.
Die Frage ist: Willst du es annehmen?

Gott segne dich.

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Berg Garizim und Berg Ebal: Ihre Bedeutung und geistliche Botschaft

Einleitung

Mitten im Weg Israels ins verheißene Land begegnen uns zwei ganz besondere Berge: der Berg Garizim und der Berg Ebal. Sie liegen in Samarien, direkt einander gegenüber. Doch sie sind weit mehr als geografische Orte – sie stehen als eindrucksvolle Symbole für den Bund zwischen Gott und seinem Volk. Über diese Berge stellt Gott den Israeliten eine klare Entscheidung vor: Segen für Gehorsam – und Fluch für Ungehorsam.

Dieser Moment ist mehr als nur Geschichte – er zeigt uns ein tiefes geistliches Prinzip: Gottes Bund ruft nach einer Antwort. Und je nachdem, wie wir darauf antworten, hat das weitreichende Folgen – im Sichtbaren und im Unsichtbaren.

Was die Bibel berichtet

Noch bevor Israel den Jordan überquert hatte, gab Mose dem Volk eine wichtige Anweisung im Namen Gottes. Sobald sie das verheißene Land betreten hätten, sollten sie eine Bundeserneuerung auf diesen beiden Bergen feiern.

„Wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, in das du kommst, um es einzunehmen, so sollst du den Segen aussprechen auf dem Berg Garizim und den Fluch auf dem Berg Ebal.“
– 5. Mose 11,29 (LUT 2017)

Gott befahl, auf dem Berg Ebal einen Altar zu bauen, das gesamte Gesetz auf große Steine zu schreiben und das Volk in zwei Gruppen aufzuteilen. Die eine Hälfte sollte sich auf den Berg Garizim stellen und den Segen aussprechen, die andere Hälfte auf den Berg Ebal, um den Fluch zu verkünden. Dazwischen standen die levitischen Priester mit der Bundeslade – ein starkes Zeichen für Gottes Gegenwart und Autorität.

„Diese sollen stehen auf dem Berge Garizim, das Volk zu segnen… Und diese sollen stehen auf dem Berge Ebal, zu fluchen…“
– 5. Mose 27,12–13 (LUT 2017)

Später führte Josua genau diesen Auftrag aus, nachdem Israel den Jordan durchquert hatte:

„Und ganz Israel, seine Ältesten, Obersten und Richter, standen zu beiden Seiten der Lade gegenüber den levitischen Priestern… eine Hälfte vor dem Berge Garizim und die andere Hälfte vor dem Berge Ebal…“
– Josua 8,33 (LUT 2017)

Diese Szene war eine starke Erinnerung: Gottes Bund bringt Verheißung – aber auch Verantwortung.

Was das geistlich bedeutet

Bund und freie Entscheidung
Die beiden Berge stehen symbolisch für zwei Wege: Gehorsam führt zum Segen, Ungehorsam bringt Fluch. Damit wird ein zentrales biblisches Prinzip deutlich: Gott bietet uns Beziehung an – aber wir sind gerufen, zu antworten. Unsere Entscheidung hat Konsequenzen.

„Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, so wähle das Leben…“
– 5. Mose 30,19 (LUT 2017)

Gericht – aber auch Gnade
Auffällig ist: Der Altar wurde nicht auf dem Segensberg (Garizim) gebaut, sondern auf dem Berg Ebal, dem Ort des Fluchs. Warum? Weil genau dort, wo Schuld offenbar wird, Gott auch Vergebung anbietet – durch Opfer. Das weist prophetisch auf das Kreuz hin, auf Jesus Christus, der unser endgültiges Opfer geworden ist.

„Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“
– Johannes 1,17 (LUT 2017)

Hinweis auf das Evangelium
Im Neuen Testament werden Garizim und Ebal nur selten direkt erwähnt. Aber bei der Begegnung Jesu mit der samaritanischen Frau spielt der Garizim doch eine Rolle:

„Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet; und ihr sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten soll.“
– Johannes 4,20 (LUT 2017)

Die Samariter verehrten den Berg Garizim weiterhin als heiligen Ort. Doch Jesus machte deutlich: Mit ihm beginnt ein neuer Weg der Anbetung – nicht mehr ortsgebunden, sondern im Geist und in der Wahrheit:

„Es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet… Die wahren Anbeter werden den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten.“
– Johannes 4,21.23 (LUT 2017)

Was das für uns heute heißt

Auch heute stehen wir oft wie zwischen diesen zwei Bergen. Jeder Christ muss täglich wählen: Will ich Gottes Wort ernst nehmen und im Gehorsam leben (Garizim)? Oder ignoriere ich seine Wahrheit und erlebe die geistlichen Folgen (Ebal)?

Wer auf Gottes Wegen geht, erlebt seinen Segen:

„Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen… sondern hat Lust am Gesetz des HERRN.“
– Psalm 1,1–2 (LUT 2017)

Wer sich aber bewusst gegen Gottes Reden stellt, schneidet sich selbst vom Segen ab:

„Aber sie wollten nicht hören… darum kam ein großer Zorn vom HERRN Zebaoth.“
– Sacharja 7,11–12 (LUT 2017)

Fazit

Garizim und Ebal sind nicht bloß geografische Orte aus alter Zeit. Sie sind geistliche Wegweiser, die uns auch heute zur Entscheidung rufen. Auf ihren Hängen begegnen sich Gesetz, Segen, Fluch – und Gnade. In Jesus ist der Fluch gebrochen und der Segen erfüllt – für alle, die glauben und ihm gehorsam folgen.

Wir leben heute nicht mehr unter dem Schatten des Gesetzes, sondern in der Wirklichkeit der Gnade. Aber die Wahrheit bleibt: Unsere Entscheidung prägt unser Leben.

Welchen Weg wählst du – Garizim oder Ebal?
Den Berg des Segens oder den Berg des Gerichts?

Schalom.

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Was bedeutet: „Wo viel Weisheit ist, da ist viel Leid“?

Viele Menschen sind überrascht, wenn sie auf Prediger 1,18 stoßen. Dort steht:

„Denn wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämen, und wer viel lernt, der muss viel leiden.“
(Prediger 1,18 – Lutherbibel 2017)

Das klingt auf den ersten Blick fast entmutigend. Sollten wir nicht laut Bibel nach Weisheit streben? Um das richtig einordnen zu können, müssen wir den Zusammenhang verstehen – und auch, welche Art von Weisheit Salomo hier meint.


1. Der Hintergrund von Prediger: Weisheit „unter der Sonne“

Das Buch Prediger ist ein sehr persönlicher Bericht von König Salomo, dem Gott außergewöhnliche Weisheit geschenkt hatte (vgl. 1. Könige 4,29–30). In diesem Buch nimmt er sich vor, das Leben „unter der Sonne“ zu erforschen – das heißt: aus rein menschlicher, irdischer Perspektive. Er betrachtet Arbeit, Vergnügen, Wissen, Erfolg – alles, was Menschen tun – und sucht darin nach einem bleibenden Sinn.

Er schreibt:

„Und ich richtete mein Herz darauf, mit Weisheit alles zu erforschen und zu ergründen, was unter dem Himmel geschieht. Es ist ein mühseliges Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, damit sie sich damit abplagen sollen.“
(Prediger 1,13 – Lutherbibel 2017)

Salomo spricht hier nicht von göttlicher Weisheit, sondern von rein menschlicher Erkenntnis. Er versucht, das Leben ohne Gottes Perspektive zu durchdringen – und kommt schließlich zu dem Schluss, dass alles nur „Haschen nach Wind“ ist (V. 14). Nichts erfüllt ihn dauerhaft.

Wenn er also sagt: „Wo viel Weisheit ist, da ist viel Leid“, meint er genau diese menschliche Weisheit – eine Erkenntnis, die oft schmerzlich ist. Denn je mehr man über diese Welt versteht – ihre Ungerechtigkeit, Vergänglichkeit und Leere –, desto schwerer kann es einem auf der Seele lasten.


2. Der Unterschied zwischen weltlicher und göttlicher Weisheit

Die Bibel macht einen klaren Unterschied zwischen weltlicher und göttlicher Weisheit.

Weltliche Weisheit dreht sich meist um menschliches Können, Philosophie oder intellektuelle Leistungen – aber sie kann einen leer zurücklassen oder innerlich belasten.
In 1. Korinther 3,19 heißt es:

„Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott.“
(Lutherbibel 2017)

Ganz anders ist die göttliche Weisheit. Sie beginnt mit Ehrfurcht vor Gott – mit einer Beziehung zu Ihm.
Sprüche 9,10 sagt:

„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit, und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht.“

Diese Art von Weisheit bringt Leben, Frieden und echte Orientierung. Sie hilft uns, mit Demut durchs Leben zu gehen und Gottes Perspektive über allem zu behalten.


3. Jesus Christus – die Verkörperung der göttlichen Weisheit

Im Neuen Testament erkennen wir, dass Jesus Christus selbst die Weisheit Gottes ist.
In 1. Korinther 1,24 lesen wir:

„…Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.“
(Lutherbibel 2017)

Im Gegensatz zu reinem Wissen, das manchmal traurig machen kann, bringt das Erkennen Jesu Leben, Hoffnung und Ruhe. Er hilft uns, über den Schmerz und die Leere dieser Welt hinauszusehen – und lädt uns ein, bei Ihm echte Ruhe zu finden.

So wie Salomo nach all seiner Suche müde geworden war, so spricht auch Jesus zu uns:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

(Matthäus 11,28–30 – Lutherbibel 2017)


4. Fazit: Suche die Weisheit, die zu Gott führt

Salomos abschließende Worte geben uns die Antwort auf das Dilemma zwischen Weisheit und Leid. In Prediger 12,13 schreibt er:

„Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen.“
(Lutherbibel 2017)

Mit anderen Worten: Die Weisheit, die wirklich trägt, ist die, die uns zu Gott führt. Sie lehrt uns, Ihn zu fürchten, Ihm zu vertrauen und nach Seinen Wegen zu leben.

Ja – suche Weisheit!
Aber nicht die, die dich nur tiefer in die Fragen und Sorgen dieser Welt zieht – sondern die, die dich näher zu Jesus Christus bringt.
Weltliche Weisheit kann dir die Augen öffnen für das Leid –
doch göttliche Weisheit öffnet dein Herz für den Frieden.

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Was bedeutet „ein Verkehrter“ in der Bibel?

(5. Mose 23,18)

Wenn in der Bibel vom „Verkehrten“ die Rede ist, geht es meistens um Männer, die sich auf unnatürliche sexuelle Handlungen einlassen – insbesondere homosexuelle Praktiken, die in Verbindung mit Götzendienst standen. Im Hebräischen wird hier das Wort qādēš verwendet, was „Tempelprostituierter“ oder „heiliger Mann“ bedeutet – allerdings im ironischen Sinn, weil es sich um Männer handelte, die im Rahmen heidnischer Kulte sexuelle Dienste anboten. Die Elberfelder Bibel übersetzt diesen Begriff mit „Kultprostituierter“, die Lutherbibel mit „Lustknabe“ oder „Unzüchtiger“.


1. Biblischer Hintergrund – was meint 5. Mose 23,18?

5. Mose 23,18 (Luther 2017):
„Es soll keine Hure unter den Töchtern Israels sein und kein Lustknabe unter den Söhnen Israels.“

Hier wird sehr deutlich: Gott untersagte seinem Volk jede Form kultischer Unzucht, wie sie in den heidnischen Religionen der Nachbarvölker verbreitet war. Es ging dabei nicht nur um persönliche Sünde – sondern um sexuelle Rituale, die Teil eines götzendienerischen Systems waren.

3. Mose 18,22 sagt klar: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.“

Auch das Neue Testament greift dieses Thema auf:

Römer 1,26–27:
„Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften: Ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt…“


2. Historische Einordnung – nicht nur moralisch, sondern geistlich verwerflich

Was heute oft als „Privatsache“ betrachtet wird, war zur Zeit des Alten Testaments eine Form religiöser Verehrung fremder Götter. Darum war Gottes Urteil so klar: Israel sollte sich nicht verunreinigen wie die Völker um sie herum.

1. Könige 14,24:
„Auch gab es Tempelhurer im Lande; die taten alle Greuel der Heiden, die der HERR vor den Israeliten vertrieben hatte.“

1. Könige 15,12:
„Er tat die Tempelhurer aus dem Lande weg und entfernte alle Götzen, die seine Väter gemacht hatten.“

2. Könige 23,7:
„Er brach die Häuser der Tempelhurer ab, die im Hause des HERRN waren…“

Solche Praktiken hatten sogar den Tempel Gottes erreicht. Es zeigt, wie tief das Volk von Gottes Weg abgekommen war – und wie nötig Reform und Umkehr waren.


3. Parallelen zur heutigen Zeit – prophetisch und aktuell

Auch in unserer heutigen Welt sehen wir ähnliche Entwicklungen. Dinge, die die Bibel eindeutig als Sünde bezeichnet, werden zunehmend gesellschaftlich akzeptiert oder sogar gefeiert – oft auch innerhalb kirchlicher Strukturen.

Besonders auffällig ist, dass das Regenbogen-Symbol – ursprünglich ein Zeichen von Gottes Bund mit Noah (1. Mose 9,13) – heute für eine Bewegung steht, die in vielem im Widerspruch zu Gottes Ordnungen für Ehe und Sexualität steht.

Doch Gottes Geduld bedeutet nicht, dass es nie ein Gericht geben wird.

2. Petrus 3,6–7:
„Durch sie ging die damalige Welt in der Sintflut unter. Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch dasselbe Wort aufbewahrt für das Feuer am Tage des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen.“

Die Sintflut war das Gericht Gottes über eine entartete Welt – das kommende Gericht wird durch Feuer sein.


4. Aufruf zur Wachsamkeit – lebe bereit für den Herrn

Die Botschaft der Bibel ist nie: „Hasse die Sünder“. Vielmehr ruft sie uns auf, die Wahrheit in Liebe zu sagen (Epheser 4,15) – und selber in Heiligkeit zu leben.

Jesus sagte, die Endzeit würde sein wie zu den Tagen Lots:

Lukas 17,28–30:
„Desgleichen: wie es geschah in den Tagen Lots – sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. Auf diese Weise wird es auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn offenbar wird.“

Wir leben in einer Zeit, die uns zur Entschlossenheit aufruft. Die Entrückung der Gemeinde steht bevor – der Tag, an dem Jesus seine Braut zu sich holt.

1. Thessalonicher 4,16–17:
„Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt… vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in den Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir beim Herrn sein allezeit.“

Darum:

2. Korinther 13,5:
„Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe!“

Wir müssen uns fragen:
– Leben wir wirklich in der Wahrheit Gottes?
– Oder lassen wir uns vom Zeitgeist formen?

Dies ist keine Zeit für Kompromisse – sondern für Klarheit, Heiligkeit und Standhaftigkeit im Glauben.

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HÜTE DICH VOR DEN LÜGEN SATANS, DIE DER WAHRHEIT ÄHNELN

Die Bibel sagt, dass Satan „der Vater der Lüge“ ist (Johannes 8,44). Das bedeutet, dass seine Natur und seine Mission darin bestehen, zu täuschen. Er lügt nicht zu seinen eigenen Dienern – sie gehören bereits ihm. Stattdessen trainiert er seine Diener in Täuschung, damit sie andere täuschen können. Deshalb nannte ihn der Herr Jesus „Vater der Lüge“.

Gefährlich werden Satans Lügen dadurch, dass sie der Wahrheit sehr ähnlich sehen. Damit eine Falschgeldnote Menschen täuscht, muss sie fast identisch mit dem echten Geld aussehen. Je näher die Nachahmung, desto mächtiger die Täuschung.

In gleicher Weise weiß Satan, dass das Wort Gottes die absolute Wahrheit ist. Um eine mächtige Lüge zu schaffen, gestaltet er sie so, dass sie der Wahrheit des Wortes Gottes sehr nahekommt. Er manipuliert die Schrift – nicht durch Ablehnung, sondern durch Verdrehung. Deshalb ist seine Täuschung so subtil und schwer zu erkennen.

Es ist genau die Lüge Satans, vor der die Bibel warnt – eine Lüge, die biblisch klingt, aber geistlich tödlich ist.


SATAN BENUTZT DAS WORT GOTTES ZUR TÄUSCHUNG

Als Satan Jesus in der Wüste versuchte, zitierte er keine Philosophie, Wissenschaft oder alte Sprüche. Er benutzte das Wort Gottes selbst.

Matthäus 4,6:
„Wenn Du der Sohn Gottes bist, wirf Dich hinunter; denn es steht geschrieben: ‚Er wird seinen Engeln befehlen über dir‘ und ‚sie werden dich auf Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.‘“

Satan zitierte die Schrift, aber er missbrauchte sie, indem er ihre Bedeutung verdrehte, um Christus in Ungehorsam zu führen. Hätte Jesus nicht den Heiligen Geist in sich gehabt und tief in der wahren Bedeutung der Schrift verwurzelt gewesen, hätte er in diese Falle tappen können.

Dasselbe geschieht auch heute: Der Teufel manipuliert die Bibel, um falsche Lehren, falsche Anbetung und sündhafte Praktiken zu unterstützen – alles getarnt als Wahrheit.


DIE BRONZESCHLANGE – EINE LEKTION ÜBER MISBRAUCHTE SYMBOLE

Im Alten Testament befahl Gott Mose, eine bronzene Schlange zu machen und sie aufzurichten, damit jeder, der von Schlangen gebissen wurde, sie ansah und lebte.

Numeri 21,6–9:
„Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk, und sie bissen das Volk; und viele Israeliten starben. Das Volk kam zu Mose und sprach: ‚Wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben; bitte den Herrn, dass er die Schlangen von uns wegnehme.‘ Mose betete für das Volk. Dann sprach der Herr zu Mose: ‚Mach dir eine feurige Schlange und setze sie auf eine Stange; wer gebissen wird und sie ansieht, soll leben.‘ Mose machte also eine bronzene Schlange und setzte sie auf eine Stange, und wenn jemand von einer Schlange gebissen wurde und die bronzene Schlange ansah, so lebte er.“

Beachte: Gott befahl ihnen nicht, die bronzene Schlange anzubeten, sich vor ihr zu verbeugen oder sie als heilig zu betrachten. Sie sollte nur an ihre Sünde und Gottes Barmherzigkeit erinnern – dass Heilung durch Buße und Gehorsam kommt, nicht durch das Objekt selbst.

Doch Jahrhunderte später vergaßen die Menschen ihre Bedeutung und begannen, sie anzubeten. Die bronzene Schlange, die einst zur Buße hinwies, wurde ein Götzenbild in Israel.

Dann kam ein gerechter König – König Hiskia – und zerstörte sie vollständig.

2. Könige 18,1–6:
„Er entfernte die Höhen, zerbrach die heiligen Säulen, schnitt das Holzbild nieder und zerschlug die bronzene Schlange, die Mose gemacht hatte; denn bis zu diesen Tagen verbrannten die Kinder Israels Räucherwerk darauf und nannten sie Nehuschtan. Er vertraute auf den Herrn, den Gott Israels, und nach ihm war keiner wie er unter allen Königen Judas, noch die vor ihm. Denn er hielt fest am Herrn, wich nicht von Ihm ab, sondern hielt die Gebote, die der Herr Mose gegeben hatte.“

Dies zeigt uns, dass selbst ein Symbol, das einmal von Gott benutzt wurde, zum Götzen werden kann, wenn die Menschen beginnen, dem Objekt statt dem Geber Ehre zu erweisen.


FALSCHE ANBETUNG, DIE HEILIG SCHEINT

Satan benutzt dieselbe Täuschung auch heute in der Kirche. Viele verehren Statuen, Bilder und Kreuze, in dem Glauben, Gott oder Heilige zu ehren. Manche verbeugen sich vor Bildern von Maria, Petrus oder angeblich Jesus selbst – ohne zu erkennen, dass dies eine Abscheulichkeit vor Gott ist.

Die Bibel sagt klar:

2. Mose 20,4–6:
„Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen – kein Abbild von irgendetwas, das im Himmel oben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde ist; du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, aber Gnade erweist an Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.“

Egal, wie religiös oder aufrichtig jemand ist: Jedes Anbeten oder Verbeugen vor einem Bild ist Sünde. Es ist dieselbe alte Lüge – eine Falschheit, die der Wahrheit ähnelt.

Selbst die Bundeslade, obwohl heilig, war nie zum Anbeten gedacht. Wenn die Israeliten versuchten, sie als magisches Objekt zu behandeln, brachte sie ihnen Niederlage statt Segen (siehe 1. Samuel 4,1–11).


DIE LETZTE WARNUNG

Die Bibel warnt, dass Götzenanbeter zusammen mit allen Lügnern und Ungläubigen im Feuersee gerichtet werden:

Offenbarung 21,7–8:
„Wer überwindet, wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Die Feigenhaften, Ungläubigen, Abscheulichen, Mörder, Unzüchtigen, Zauberer, Götzendiener und alle Lügner aber werden ihren Anteil haben im See, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod.“

Lieber Leser, lass dich nicht von Satans Lügen täuschen, die der Wahrheit ähneln. Meide jede Form von Götzendienst – ob Bild, Kreuz, Statue oder anderes Objekt. Bete Gott im Geist und in der Wahrheit an, denn das ist, was er sucht:

Johannes 4,23–24:
„Es kommt die Stunde, und sie ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche, die ihn so anbeten. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“


SCHLUSSFOLGERUNG

Das Ziel des Teufels war schon immer, die Wahrheit zu verdrehen – um Falschheit heilig erscheinen zu lassen. Aber die Kinder Gottes müssen durch das Wort und den Heiligen Geist unterscheiden.

Steht fest in der Wahrheit. Lass dich von niemandem täuschen, etwas Geschaffenes zu dienen oder zu ehren, denn nur der Schöpfer verdient Anbetung.

Möge der Herr dich segnen und dich stark in seiner Wahrheit halten. Teile diese Botschaft, damit auch andere der Täuschung des Feindes entkommen.

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WEIL ER WEISS, DASS ER NUR EINE KURZE ZEIT HAT“

 


 

 

 

(nach Offenbarung 12,12, ESV)

„Darum freut euch, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen in großer Wut, weil er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat.“Offenbarung 12,12 (ESV)


Theologische Überlegungen zu Offenbarung 12,12

Satans begrenzte Zeit

Der Vers betont eine wesentliche eschatologische Wahrheit: Die Macht des Satans ist nicht grenzenlos. Er ist zwar voller Zorn („große Wut“), aber er weiß, dass seine Herrschaft zeitlich begrenzt ist. Kommentare zur Offenbarung weisen darauf hin, dass diese „kurze Zeit“ ein klar umrissener eschatologischer Zeitraum für sein Wirken ist. (Revelation Commentary)

Einige Ausleger verbinden diese „kurze Zeit“ mit der Zeit der Großen Trübsal und verweisen dabei auf Daniels Prophezeiung über „eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit“. (RevelationLogic)

Diese Begrenzung verstärkt die Intensität seiner Angriffe — er handelt wie in einem letzten Aufbäumen, im Wissen, dass seine endgültige Niederlage feststeht. (Expository)

Theologisch fügt sich dies in das christliche „Schon-jetzt/Noch-nicht“ ein: Die Gläubigen haben in Christus bereits den Sieg, doch die endgültige Vernichtung Satans erwartet die Vollendung der Endzeit.

Freude im Himmel & Wehe auf Erden

„Freut euch, ihr Himmel“ — das ist nicht nur poetisch, sondern theologisch tief. In der Offenbarung bedeutet die himmlische Freude häufig, dass Satans Einfluss im Himmel beendet ist. (Revelation Commentary)

Das „Wehe“ über Erde und Meer hingegen macht den geistlichen Ernst der Lage deutlich. Der Zorn des Drachen (Satan) richtet sich nun auf die Welt. (Expository)

Dieser Kontrast — Jubel im Himmel, Wehe auf Erden — macht deutlich, dass der Kampf kosmisch ist: geistliche Mächte wirken, und die menschliche Geschichte ist untrennbar damit verflochten.

Satans Niederlage und die Rolle der Heiligen

Offenbarung 12 betont auch die Rolle der Gläubigen („der Brüder“ / die Heiligen), die standhaft bleiben.

„Sie haben ihn überwunden durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses.“Offb 12,11 (ESV)

Theologisch bedeutet das: Christen sind nicht bloß passive Beobachter — ihr Zeugnis, ihre Treue und ihr Durchhaltevermögen tragen zum Sieg über Satan bei, auch wenn er weiterhin wütet.


Theologische Überlegungen zu Epheser 4,30

„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung.“Epheser 4,30 (ESV)

Die Personhaftigkeit des Heiligen Geistes

Paulus spricht so, als könne der Heilige Geist betrübt werden. Das macht deutlich, dass der Geist keine unpersönliche Kraft ist, sondern eine göttliche Person, die in Beziehung zu den Gläubigen steht. (Bible Hub)

Diese Traurigkeit entsteht, wenn Gläubige sündigen, ungehorsam sind oder gegen Gottes Willen handeln. (Verse-by-Verse Commentary)

Versiegelt durch den Geist

„Versiegelt“ zu sein bedeutet weit mehr als ein symbolisches Bild. Ein Siegel kennzeichnete in der Antike Eigentum, Echtheit und Sicherheit. (Precept Austin)

Paulus sagt, dass die Gläubigen „für den Tag der Erlösung“ versiegelt sind — der Heilige Geist ist also Gottes Garantie für ihre zukünftige, vollständige Rettung, die bei der Wiederkunft Christi vollendet wird. (Bible Hub)

In vielen theologischen Traditionen gilt dieses Siegel als göttliches Unterpfand dafür, dass die Gläubigen wirklich zu Gott gehören. (Verse-by-Verse Commentary)

Den Geist betrüben — ein Ruf zur Heiligkeit

Wenn Paulus davor warnt, den Geist zu betrüben, ruft er die Gläubigen dazu auf, so zu leben, dass sie Gottes Gegenwart in ihnen ehren. (Bible Hub)

Dieses Betrüben bedeutet nicht, dass das Heil verloren geht (so sehen es viele Traditionen). Es geht vielmehr um gestörte Gemeinschaft, Widerstand gegen das heiligende Wirken Gottes und das Versäumnis, den Charakter des Geistes widerzuspiegeln.

Der Tag der Erlösung

Der „Tag der Erlösung“ meint die eschatologische Hoffnung — den Tag, an dem die Gläubigen endgültig erlöst und auch leiblich in der Auferstehung verherrlicht werden. (Precept Austin)

Das Siegel des Geistes weist auf diese zukünftige Vollendung hin und erinnert Christen daran, dass ihre Rettung jetzt schon gewiss und doch auf ihre endgültige Erfüllung ausgerichtet ist.


Praktische theologische Anwendungen

Dringlichkeit des Glaubens:
Weil Satan „weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat“, sollen Christen mit ewiger Perspektive leben — wachsam, betend und hingegeben.

Buße und Heiligkeit:
Da der Heilige Geist betrübt werden kann, sind die Gläubigen gerufen, Sünde zu bekennen, umzukehren und ein geistgeleitetes Leben der Heiligkeit zu führen.

Heilsgewissheit:
Das Siegel des Geistes schenkt Gewissheit — jetzt und mit Blick auf den kommenden Tag der vollständigen Erlösung.

Mission und Standhaftigkeit:
Christen stehen in einem kosmischen Kampf. Ihr Zeugnis, ihre Treue und ihr Durchhaltevermögen haben Bedeutung.


 

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TRAUM VOM GEBÄREN – WAS BEDEUTET DAS?

Was bedeutet es, wenn man träumt, ein Kind zu gebären?

Träume vom Gebären können zwei verschiedene Bedeutungen haben – eine natürliche und eine geistliche.


1. Die natürliche Bedeutung
Viele Träume entstehen aus unseren täglichen Gedanken, Aktivitäten und Erfahrungen. Wenn eine Frau häufig über Schwangerschaft oder Geburt nachdenkt, ein Kind erwartet oder bereits geboren hat, ist es nicht ungewöhnlich, dass sie davon träumt, ein Kind zu gebären. Die Bibel sagt dazu:

„Wo viel Geschäftigkeit ist, da kommen Träume; und viel Gerede bringt törichte Worte.“
(Prediger 5,2 LUT)

Das bedeutet: Träume spiegeln manchmal einfach wider, was uns im Alltag beschäftigt. Wenn das auf dich zutrifft, hat der Traum wahrscheinlich keine tiefere geistliche Bedeutung – er ist lediglich ein Abbild deines täglichen Lebens.


2. Die geistliche Bedeutung
Wenn der Traum jedoch besonders eindrucksvoll oder emotional bedeutungsvoll erscheint, könnte er eine geistliche Botschaft enthalten.

Gebären steht für die Verwirklichung von etwas in deinem Leben
Im Natürlichen trägt eine Frau ein Kind eine lange Zeit, bevor sie es gebärt. Genauso kann im Geistlichen ein Traum vom Gebären bedeuten, dass etwas, woran du lange gearbeitet, gebetet oder gewartet hast, kurz vor seiner Erfüllung steht.

Für Menschen, die in Gerechtigkeit mit Gott leben, kann das ein Zeichen für göttlichen Durchbruch, Segen oder die Erfüllung göttlicher Verheißungen sein. Der Engel sagte zu Maria:

„Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.“
(Lukas 1,30–31 LUT)

Das zeigt: Wenn Gott dir etwas ins Herz legt – sei es ein Traum, ein Ruf oder eine Verheißung – wird Er es auch zur Vollendung bringen.


Eine Warnung für Menschen in Sünde
Für diejenigen, die in Sünde leben, kann der Traum hingegen ein Hinweis auf die negativen Folgen ihrer Handlungen sein. Die Bibel warnt uns, dass auch das Böse zur Geburt von Unglück führen kann:

„Sie empfangen Mühsal und gebären Unheil, und ihr Schoß bringt Betrug zur Welt.“
(Hiob 15,35 LUT)

„Siehe, der mit Unrecht schwanger geht, der bringt Mühsal zur Welt und gebiert Lüge.“
(Psalm 7,15 LUT)

„Ein jeder aber, der versucht wird, wird von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.“
(Jakobus 1,14–15 LUT)

Wenn du dich momentan in einem gottlosen Lebensstil befindest, könnte dieser Traum eine ernste Warnung Gottes sein – eine Einladung zur Umkehr, bevor die Folgen deiner Handlungen sichtbar werden.


Was wirst du zur Welt bringen?
Die Bibel lehrt uns, dass jede Handlung schließlich Frucht bringen wird – sei es gute oder schlechte:

„Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“
(Matthäus 3,10 LUT)

Das bedeutet: Unsere heutigen Entscheidungen formen unser Morgen. Bereitest du dich darauf vor, einen Segen oder eine Last zu gebären? Bestimmung oder Zerstörung?


Die gute Nachricht – Jesus kann dein Leben verändern
Wenn dich dieser Traum beunruhigt hat, erinnere dich daran: Jesus Christus bietet Erlösung und einen Neuanfang an. Ganz gleich, wie deine Vergangenheit aussieht – Er kann alles wenden und dir helfen, gute Frucht zu bringen.

Wenn du dein Leben Ihm anvertraust, kann Er jedes negative Ergebnis aufheben und dir einen neuen Anfang voller göttlicher Gnade schenken. Die Bibel sagt:

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
(2. Korinther 5,17 LUT)

Bist du bereit für diesen Neuanfang? Dann nimm dir einen Moment Zeit, um zu beten und dein Leben Jesus Christus zu übergeben. Lass dich von Ihm führen in eine Zukunft voller Segen und göttlichem Sinn.

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