ALS IHRE HERZEN NACH ÄGYPTEN ZURÜCKKEHRTEN

ALS IHRE HERZEN NACH ÄGYPTEN ZURÜCKKEHRTEN

 


ALS IHRE HERZEN NACH ÄGYPTEN ZURÜCKKEHRTEN

Gepriesen sei der Name unseres Erlösers Jesus!

Willkommen, lasst uns die Heilige Schrift studieren – das Wort Gottes, das Licht auf unseren Wegen und eine Lampe für unsere Füße ist (Psalm 119,105).

Die Reise der Kinder Israels ist für uns eine wertvolle Lehre. Wir, die wir aus der Welt aufbrechen und unser Kanaan – also den Himmel – erreichen wollen, können aus ihrem Weg lernen. Wer genau hinsieht, versteht, welche Vorsicht wir auf unserem Weg ins Himmlische walten lassen müssen.

Die Bibel sagt, dass die Kinder Israels mächtig aus Ägypten geführt wurden. Doch in der Wüste, auf dem Weg nach Kanaan, stießen sie auf Schwierigkeiten. Diese Herausforderungen führten dazu, dass sie Gott murrten und sogar wünschten, wieder nach Ägypten zurückzukehren.

Numeri 14,3–4:
„Warum bringt uns der Herr in dieses Land, um durch das Schwert zu fallen? Wäre es nicht besser, wenn wir nach Ägypten zurückkehrten? … Sie sprachen zueinander: ‚Lasst uns einen Anführer wählen und nach Ägypten zurückkehren!‘“

 

Numeri 11,4–6:
„Dann ergriff das Volk ein Verlangen nach Fleisch. Die Kinder Israels weinten erneut: ‚Wer gibt uns Fleisch zu essen? Wir denken an die Fische, Gurken, Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch, die wir in Ägypten umsonst gegessen haben. Doch jetzt ist unsere Seele ausgetrocknet; außer diesem Manna haben wir nichts zu hoffen.‘“

Die Schrift zeigt uns: Durch ihr Murren und ihre Sehnsucht nach Ägypten waren sie innerlich schon zurückgekehrt, obwohl sie körperlich noch in der Wüste waren.

 

Apostelgeschichte 7,39–40:
„Diesen Menschen wollten unsere Väter nicht gehorchen, sondern stießen sie von sich; und in ihren Herzen kehrten sie nach Ägypten zurück und sprachen zu Aaron: ‚Mach uns Götter, die uns vorausgehen; von Mose, der uns aus Ägypten geführt hat, wissen wir nicht, was ihm widerfahren ist.‘“

Deshalb erreichte keiner von denen, die murrten oder nach Ägypten zurücksehnten, das Land Kanaan. Sie starben alle in der Wüste. Warum? Weil sie körperlich Ägypten verlassen hatten, ihr Herz aber noch dort war. Die innere Absicht spricht lauter als das äußere Handeln, und so gingen sie zugrunde, bevor sie ihr Ziel erreichten.

Ein weiteres Beispiel ist die Frau Lots: „Gedenkt jener Frau“ (Lukas 17,32).

Die Frau Lots hatte die Reise aus Sodom begonnen und war gerettet. Sie hatte alles hinter sich gelassen und hätte in Frieden aufbrechen können, ähnlich wie die Kinder Israels aus Ägypten. Doch die Bibel sagt: Als sie weiterging, drehte sie sich um!

Das zeigt, dass ihre Gedanken, Wünsche und Begierden sie wieder nach Sodom zurückzogen. Vielleicht begann sie, Lot und Gott zu beklagen: „Warum verlassen wir diesen schönen Ort, um an einen schlechten zu gehen?“ Allein durch diesen inneren Wunsch erschien sie vor Gott als würdig derselben Strafe wie die Bewohner Sodoms, obwohl ihr Körper längst Sodom verlassen hatte. So wurde sie zur Salzsäule.

Sie war körperlich gerettet, ihr Herz aber noch in Sodom. Das zeigt uns: Das Herz des Menschen ist mächtiger als alles Äußere. Wer innerlich nicht loslässt, verliert selbst nach äußerlicher Rettung.

Diese Geschichten über die Kinder Israels und die Frau Lots sind nicht nur zum Unterhalten oder Traurigsein geschrieben, sondern zur Lehre für uns. Sie sollen uns helfen, ihre Fehler nicht zu wiederholen.

1. Korinther 10,6–12:
„Diese Dinge sind uns zur Warnung geschehen, damit wir nicht nach böser Begierde trachten wie sie. Wer meint, er stehe, sehe zu, dass er nicht fällt.“

Liebe Geschwister, bedenkt: Wenn ihr gerettet werdet, beginnt ihr eure Reise aus Ägypten oder Sodom. Diese Welt ist wie Ägypten und Sodom (Offenbarung 11,8). Wir müssen wirklich aus Ägypten herauskommen – mit Körper und Herz.

Wenn wir Jesus anerkennen, müssen wir die Welt körperlich und geistlich ablehnen. Wir müssen Trunkenheit, Unzucht, Zorn und Hass aufgeben – im Körper wie im Herzen – wie der Herr sagt:

Matthäus 5,27–28:
„Ihr habt gehört: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.“

Wer nur äußerlich sagt, er sündigt nicht, aber innerlich Begierden nährt, dessen Herz bleibt in Ägypten, auch wenn der Körper schon draußen ist. Wahre Rettung geschieht, wenn Herz und Leben verändert werden.

Der Herr helfe uns, wirklich gerettet zu werden – aus Ägypten und Sodom, körperlich und geistlich.

Maranatha!

Bitte teilt diese frohe Botschaft mit anderen.

 

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Über den Autor

Dorcas Kulwa editor

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